
3500 Hinweise, aber keine neue Spur im Fall Rebecca
n-tv
Vor sieben Jahren verschwindet die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin spurlos. Die Polizei verdächtigt den Schwager, doch Beweise fehlen bis heute. Der Fall bleibt eines der rätselhaftesten Verbrechen Deutschlands.
Vor sieben Jahren verschwindet die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin spurlos. Die Polizei verdächtigt den Schwager, doch Beweise fehlen bis heute. Der Fall bleibt eines der rätselhaftesten Verbrechen Deutschlands.
Sieben Jahre nach dem Verschwinden der 15-jährigen Rebecca aus Berlin sind bislang rund 3500 Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei eingegangen. Allein seit einem erneuten Großeinsatz der Polizei in Brandenburg im vergangenen Herbst seien 150 Hinweise dazugekommen, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Alan Bauer, der dpa. "Es gehen regelmäßig weitere Hinweise ein." Denen gehe man nach.
Rebecca verschwand am 18. Februar 2019 im Stadtteil Britz im Berliner Bezirk Neukölln. Bis heute wurde sie weder lebend noch tot gefunden. Die Polizei verdächtigt den Mann ihrer Schwester, sie getötet zu haben. Der Mann bestreitet das. Seine Verteidigung äußerte sich mehrfach auf Anfragen nicht.
"Auch die kriminaltechnischen Untersuchungen von gesicherten Spuren dauern noch an", sagte Bauer über die großangelegte Suche im Oktober auf zwei Grundstücken in Brandenburg südöstlich von Berlin. Eines gehörte der Großmutter des unter Verdacht stehenden Schwagers. Auf einem weiteren Grundstück hatten die Großeltern bis 2005 gewohnt. Der Schwager soll sich auf dem Grundstück und in dem Haus, das inzwischen baufällig war, ausgekannt haben.
Die Polizei begründete die Suche damit, dass es Anhaltspunkte gebe, dass der verdächtige Schwager die Leiche Rebeccas sowie Gegenstände von ihr vorübergehend auf eines der Grundstücke gebracht haben könnte. Sie setzte einen Bagger, eine Drohne und ein sogenanntes Bodenradar ein.













