
40 Tage Fasten, 40 Tage kein Bier oder kein Handy?
n-tv
Am Aschermittwoch beginnt in der Katholischen Kirche die Fastenzeit. Sie dauert bis Karsamstag. Doch Fasten ist inzwischen mehr, als wenig zu essen und zu trinken. Doch wie fastet man richtig - und warum?
Am Aschermittwoch beginnt in der Katholischen Kirche die Fastenzeit. Sie dauert bis Karsamstag. Doch Fasten ist inzwischen mehr, als wenig zu essen und zu trinken. Doch wie fastet man richtig - und warum?
"Am Aschermittwoch ist alles vorbei." So heißt ein bekanntes Karnevalslied, denn dann endet die Karnevalszeit und es geht auch erst einmal zu Ende mit der Völlerei. Es beginnt traditionell die 40-tägige Fastenzeit. Sie dauert bis Ostern.
Pater Korbinian lebt im bekanntesten Kloster Bayerns, dem Kloster Andechs in der Nähe von München. Es ist ein Benediktinerkloster, in dem aktuell zwölf Mönche wohnen. Es ist eine der ältesten Wallfahrtsstätten in Bayern und Touristen kennen es vor allem wegen seiner berühmten Klosterbrauerei, die für ein besonders leckeres Bier bekannt ist.
Im Moment haben die Mönche im Kloster viel zu tun, denn sie bereiten sich auf die Fastenzeit vor. "Vieles ist natürlich inzwischen Routine", sagt der Pater. "Wir Mönche machen vor allem einen Fastenplan. Da geht es zunächst darum, wie ich mein Gebetsleben verändere und gestalte oder mir vornehme, ein bestimmtes Buch zu lesen, das mich durch die Tage der österlichen Bußzeit begleitet. Und dann legen wir fest, worauf jeder Einzelne von uns während der Fastenzeit verzichten will. Ich zum Beispiel esse weniger und ich trinke in dieser Zeit kein Bier."
Die Fastenzeit hat vor allem religiöse und spirituelle Gründe. In der christlichen Tradition dient sie zur Vorbereitung auf Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Die Zeit soll gläubigen Christen dabei helfen, sich auf innere Einkehr, Buße und Besinnung zu konzentrieren. So sollen sie sich auf die Erneuerung des Glaubens vorbereiten. Darum verzichten sie auf vieles, was besonders viel Spaß macht. Das habe auch Jesus Christus so gemacht, kann man in der Bibel lesen. 40 Tage habe er gefastet, heißt es dort, speziell im Matthäus- und Lukas-Evangelium.













