
Unterwäsche-Magnat Wexner fühlt sich von Epstein betrogen
n-tv
Jeffrey Epstein verdankte seinen Reichtum maßgeblich Leslie Wexner, dem Mann, der unter anderem Victoria's Secret groß gemacht hat. Der US-Kongress hat jetzt Fragen an den Milliardär. Der sieht sich selbst als Epsteins Opfer.
Jeffrey Epstein verdankte seinen Reichtum maßgeblich Leslie Wexner, dem Mann, der unter anderem Victoria's Secret groß gemacht hat. Der US-Kongress hat jetzt Fragen an den Milliardär. Der sieht sich selbst als Epsteins Opfer.
Der Milliardär Les Wexner hat in einer Videoanhörung des US-Repräsentantenhauses ein persönliches Fehlverhalten bei seinen Kontakten mit dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bestritten. Er sei von Epstein "hereingelegt" worden, sagte der 88-jährige Gründer von L Brands. Der Konzern hat zahlreiche US-amerikanische Marken groß gemacht, darunter das Unterwäschelabel Victoria's Secret, Bath & Body Works und Abercrombie & Fitch.
"Ich war naiv, töricht und leichtgläubig", sagte Wexner, dessen Name in den zuletzt veröffentlichten Epstein-Akten fast 200 Mal auftaucht. Der Finanzberater Epstein sei ein "Betrüger" gewesen. "Und obwohl ich betrogen wurde, habe ich nichts Unrechtes getan und nichts zu verbergen", beteuerte der Unternehmer. Er wies insbesondere Vorwürfe zurück, sexuellen Kontakt mit Epstein-Opfern gehabt zu haben.
Der Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses in Washington hatte Wexner vorgeladen. Die Abgeordneten hörten den 88-Jährigen per Videoschalte von seinem Haus in New Albany im Bundesstaat Ohio aus an. Politiker der Demokraten erklärte danach, Wexner habe auf Erinnerungslücken verwiesen und wenig neue Details geliefert.













