Primary Country (Mandatory)

Other Country (Optional)

Set News Language for United States

Primary Language (Mandatory)
Other Language[s] (Optional)
No other language available

Set News Language for World

Primary Language (Mandatory)
Other Language(s) (Optional)

Set News Source for United States

Primary Source (Mandatory)
Other Source[s] (Optional)

Set News Source for World

Primary Source (Mandatory)
Other Source(s) (Optional)
  • Countries
    • India
    • United States
    • Qatar
    • Germany
    • China
    • Canada
    • Singapore
    • World
  • Categories
    • National
    • International
    • Business
    • Entertainment
    • Sports
    • Special
    • All Categories
  • Available Languages for United States
    • English
  • All Languages
    • English
    • Hindi
    • Arabic
    • German
    • Chinese
    • French
  • Sources
    • India
      • AajTak
      • NDTV India
      • The Hindu
      • India Today
      • Zee News
      • NDTV
      • BBC
      • The Wire
      • News18
      • News 24
      • The Quint
      • ABP News
      • Zee News
      • News 24
    • United States
      • CNN
      • Fox News
      • Al Jazeera
      • CBSN
      • NY Post
      • Voice of America
      • The New York Times
      • HuffPost
      • ABC News
      • Newsy
      • USA TODAY
      • NBC News
      • CNBC
    • Qatar
      • Al Jazeera
      • Al Arab
      • The Peninsula
      • Gulf Times
      • Al Sharq
      • Qatar Tribune
      • Al Raya
      • Lusail
    • Germany
      • DW
      • ZDF
      • ProSieben
      • RTL
      • n-tv
      • Die Welt
      • Süddeutsche Zeitung
      • Frankfurter Rundschau
    • China
      • China Daily
      • BBC
      • The New York Times
      • Voice of America
      • Beijing Daily
      • The Epoch Times
      • Ta Kung Pao
      • Xinmin Evening News
    • Canada
      • CBC
      • Radio-Canada
      • CTV
      • TVA Nouvelles
      • Le Journal de Montréal
      • Global News
      • BNN Bloomberg
      • Métro
    • Singapore
      • CNA
      • The Straits Times
      • Lianhe Zaobao
Desaster bei der Gebäudesanierung

Desaster bei der Gebäudesanierung

Süddeutsche Zeitung
Monday, January 24, 2022 07:44:43 PM UTC

Der Bund zieht die Reißleine bei der Förderung - weil zu viele sie wollten. Höchste Zeit, mal gründlich Kosten und Nutzen der Programme zu wägen.

Was menschlich ist, muss im Ergebnis noch lange nicht gut sein. Menschlich ist, sich noch schnell Fördermittel zu sichern, wenn deren Ende naht. Schlecht ist, wenn auf diese Weise so viele Menschen eine Förderung beanspruchen, dass die Gemeinschaft es nicht mehr stemmen kann. Das ist bei den Fördermitteln für sogenannte Effizienzhäuser so geschehen. Die sollten, zumindest zum Teil, Ende dieses Monats auslaufen. Binnen knapp drei Monaten gingen Anträge über 20 Milliarden Euro ein. Und nun, eine Woche vor Ende der Frist, hat der Bund alle Förderung ausgesetzt. Es ist ein Desaster mit Ansage.

Und das für alle Beteiligten. Für die Antragsteller, die nun womöglich nicht mehr in den Genuss einer Förderung kommen, die Tausende vor ihnen erhalten haben. Für die neue Bundesregierung, die als eine ihrer ersten Amtshandlungen in Sachen Klimaschutz das Vertrauen in staatliche Zusagen erschüttert. Und für all jene, die ältere Gebäude energetisch sanieren wollten, aber nun mit in den Strudel des Förderstopps geraten. Mag sein, dass der Bundesregierung angesichts der vielen Anträge nichts blieb, als die Reißleine zu ziehen. Aber die Folgen reichen weit.

Wie aus jedem Desaster lässt sich auch aus diesem lernen. Allein auf 14 Milliarden Euro beliefen sich die Anträge für "Effizienzhäuser 55", auf weitere vier Milliarden die für die noch klimafreundlicheren "Effizienzhäuser 40". Beide Bauweisen erfreuen sich also schon jetzt gewisser Beliebtheit - was dafür spräche, sie gleich zum Standard zu erheben. Nicht nur der Staat würde sich so einiges sparen. Angesichts hoher Energiekosten kann sich glücklich schätzen, wer in einem effizienten Haus wohnt. Fördert der Staat aber mit vielen Milliarden Investitionen, die ohnehin getätigt worden wären, dann erzeugt er nur Mitnahmeeffekte auf Kosten der Allgemeinheit.

Das aber ist symptomatisch für alle bisherigen Anreize rund um den Klimaschutz in Gebäuden. Buchstäblich die größte offene Klima-Baustelle einer jeden Bundesregierung liegt hier, denn rund ein Drittel aller klimaschädlichen Emissionen entfallen auf den Gebäudesektor, und die Mehrzahl der Häuser in diesem Land ist Lichtjahre von heutigen Standards entfernt. Doch Deutschland lässt sich nicht mal eben neu bauen, und obendrein beißt sich der Wunsch nach möglichst klimafreundlichen Gebäuden mit dem nach viel bezahlbarem Wohnraum: je höher der Standard, desto anspruchsvoller und teurer der Bau.

Die Politik bedient sich deshalb seit vielen Jahren eines gängigen Instruments: der Gießkanne. Großzügig verteilte sie Mittel sowohl für die Sanierung als auch für den Neubau. So musste sie sich mit niemandem anlegen, denn Standards beim Bau - und mehr noch im Bestand - sind unpopulär. Bezogen auf die Energieeffizienz war das nicht sonderlich effizient. Bezogen auf die Wählergunst aber schon. Diese Methode ist nun an ihre Grenzen gestoßen.

Read full story on Süddeutsche Zeitung
Share this story on:-
More Related News
Wie wär’s mal mit einem Tempolimit?

Die Internationale Energieagentur ruft zum Energiesparen auf, um die Folgen hoher Öl- und Gaspreise zu dämpfen. Wie viel würde das bringen – und hat es Aussicht auf Erfolg, gerade im autoverliebten Deutschland?

Mieten muss kein Fehler sein

Eine Prognose sagt für Deutschland nur moderate Preissteigerungen bei Immobilien bis 2035 voraus. Vielleicht ist Mieten oder Kaufen also gar keine existenzielle Frage, sondern Geschmackssache.

Internationale Energieagentur empfiehlt Tempolimit auf Autobahnen

Die Organisation rät zu drastischen Schritten, um Öl und Gas zu sparen. Anders seien die Folgen für die Verbraucher nicht in den Griff zu bekommen.

Geschäfte zulasten der Staatskasse: Hat auch die Deutsche Bank Cum-Cum gemacht?

Lange galt die Deutsche Bank als Randfigur im Skandal um Aktiengeschäfte zulasten der Staatskasse. Recherchen von SZ und WDR deuten darauf hin, dass die Bank womöglich aber im großen Stil bei Cum-Cum-Geschäften mitgewirkt hat.

Der Autozulieferer ZF macht 2,1 Milliarden Euro Verlust

Das ist doppelt so viel wie 2024. Dahinter steckt auch ein Sondereffekt, der auf die Bilanz durchschlägt. Das Unternehmen aus Friedrichshafen ist zudem hoch verschuldet.

Wer kein Geld zum Sparen hat, dem hilft auch keine Pflicht dazu

Eine Pflicht zur Altersvorsorge für Selbständige? Geht an der Realität der meisten Betroffenen vorbei. Und zeigt nur einmal mehr, wie sehr Deutschland seine kleinsten Unternehmen vernachlässigt.

EZB hält Leitzins konstant trotz steigender Rohstoffpreise

Auf Europa und die Welt rollt wegen des Iran-Krieges eine Inflationswelle zu. Benzinpreise sind derzeit der Anfang, später drohen steigende Nahrungsmittelpreise. Die EZB wartet dennoch mit einer Leitzinserhöhung.

Jetzt bekommen die VW-Beschäftigten ihre Prämie: 1250 Euro im Mai

Der Autokonzern hatte zuletzt sechs Milliarden Euro mehr in der Kasse gefunden. Davon sollten die Beschäftigten profitieren, forderte Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo – nun erfolgreich.

Jetzt bekommen die VW-Beschäftigten ihre Prämie: 1250 Euro im Mai

Der Autokonzern hatte zuletzt sechs Milliarden Euro mehr in der Kasse gefunden. Davon sollten die Beschäftigten profitieren, forderte Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo – nun erfolgreich.

US-Notenbank Fed hält Leitzins trotz steigender Ölpreise stabil

Der Krieg im Nahen Osten treibt die Ölpreise in ‌die Höhe und löst auch in den USA Inflationssorgen aus. Die US-Notenbank reagiert nicht auf den Preisdruck, Fed-Chef Powell räumt jedoch ein, keine Ahnung zu haben, wie schlimm die Krise noch werde.

Wenn Supercomputer altern

„Hawk“ war der schnellste Rechner Europas, jetzt wurde er ausgemustert. Doch statt auf dem Schrottplatz zu landen, bekommt er ein zweites Leben. Wie das funktioniert.

Wenn Supercomputer altern

„Hawk“ war der schnellste Rechner Europas, jetzt wurde er ausgemustert. Doch statt auf dem Schrottplatz zu landen, bekommt er ein zweites Leben. Wie das funktioniert.

Adieu, Lebensversicherung

Sie waren immer sehr beliebt in Deutschland, doch jetzt laufen Neobroker und Fondsanbieter dieser Sparform den Rang ab. Die Riester-Reform dürfte die Entwicklung beschleunigen.

Onlyfans-Eigentümer Leonid Radvinsky ist tot

Der Unternehmer Leonid Radvinsky, Eigentümer der Erotikplattform Onlyfans, ist im Alter von 43 Jahren an Krebs gestorben. Sein Unternehmen hat den Markt für Pornografie geprägt.

Kerosinpreis steigt um 83 Prozent

Wegen des Irankrieges erhöhen sich die Kosten für Flugbenzin drastisch. Vor allem die amerikanischen Airlines sind betroffen, denn sie haben das Risiko nicht abgesichert.

Katherina Reiche streut Sand ins Getriebe der Energiewende

Mit gleich zwei Vorhaben will die Wirtschaftsministerin die Energiewende günstiger machen. Doch beide machen neue Projekte schwer kalkulierbar – mit Folgen, die keiner wollen kann.

„Wir brauchen eine neue Art des Kapitalismus“

Milliardär André Hoffmann kommt aus einer der wohlhabendsten Familien der Schweiz und führt das Weltwirtschaftsforum. Ausgerechnet er kritisiert nun eine Welt mit zu vielen mächtigen Reichen.

Wie Cookie-Banner aus dem Netz verschwinden könnten

Die vielen Pop-ups nerven und sollten eigentlich schon vor Jahren abgeschafft worden sein. Doch wegen eines politischen Fehlers halten sie sich hartnäckig. Dabei gäbe es längst eine Alternative.

Deutsche Umwelthilfe scheitert mit Klage gegen BMW und Mercedes

Die Deutsche Umwelthilfe wollte den Autobauern untersagen, von 2030 an Neuwagen mit klimaschädlichen Verbrennermotoren zu verkaufen. Der Bundesgerichtshof weist die Klage nun ab.

„Bis heute sind wir im Unklaren, was Unicredit eigentlich will“

Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp spricht über das überraschende Übernahmeangebot der Unicredit. Sie zweifelt an den Versprechen des Unicredit-Chefs und warnt vor einem Kahlschlag à la Hypovereinsbank.

„Bis heute sind wir im Unklaren, was Unicredit eigentlich will“

Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp spricht über das überraschende Übernahmeangebot der Unicredit. Sie zweifelt an den Versprechen des Unicredit-Chefs und warnt vor einem Kahlschlag à la Hypovereinsbank.

Schnieder verwaltet den Stillstand

Der Verkehrsminister möchte pünktlichere Züge. Doch statt unbequeme Entscheidungen zu treffen, simuliert er Politik. So kann man weder ein Ministerium führen noch die Deutsche Bahn steuern.

US-Jury macht Musk für Betrug an Twitter-Aktionären haftbar

Bevor er Twitter übernahm, wetterte Musk über die Zahl von Bots und gefälschter Konten auf der Plattform – und drückte so nach Ansicht des Gerichts den Kaufpreis.

Die Angst vor der großen Lücke

Viele Menschen fürchten Armut im Alter, die Regierung steht unter Reformdruck. Neue Riester-Regeln sollen die Rente sichern. Ob das denjenigen hilft, die es am nötigsten haben?

Meta verstößt gegen eigenes Verbot bei politischer Werbung

Metas Verbot für politische Werbung greift nicht. Daten zum Wahlkampf in Rheinland-Pfalz zeigen: Politiker schalten weiter Anzeigen – und verschaffen sich unfaire Vorteile im Wahlkampf. Lassen sich Wahlen mit gekaufter Reichweite verzerren?

© 2008 - 2026 Webjosh  |  News Archive  |  Privacy Policy  |  Contact Us