
BVB wütet nach Remis über Judo-Feger und Fehlentscheidung
n-tv
Ein Zweikampf, kein Pfiff und viel Ärger: Borussia Dortmund fühlt sich beim Remis bei RB Leipzig um einen Elfmeter betrogen. Trainer Niko Kovac fühlt sich an seine Jugend als Judoka erinnert, Sportdirektor Sebastian Kehl redet auf den Schiedsrichter ein.
Ein Zweikampf, kein Pfiff und viel Ärger: Borussia Dortmund fühlt sich beim Remis bei RB Leipzig um einen Elfmeter betrogen. Trainer Niko Kovac fühlt sich an seine Jugend als Judoka erinnert, Sportdirektor Sebastian Kehl redet auf den Schiedsrichter ein.
Borussia Dortmund fühlt sich nach dem glücklichen Unentschieden bei RB Leipzig um einen möglichen Sieg gebracht. Trainer Niko Kovac bemängelte, nach einem Zweikampf zwischen Karim Adeyemi und Castello Lukeba kurz vor Schluss keinen Elfmeter für seine Mannschaft bekommen zu haben. "Ich war bis zum 13./14. Lebensjahr auch Judoka. Das ist eine Sichel, das ist ein Feger", sagte Kovac bei Sky. "Ich weiß nicht, was wir da im Studio wieder gesehen haben, aber anscheinend das falsche."
Mit Studio meinte Kovac den Videoschiedsrichter. Keinen Vorwurf machte er Schiedsrichter Benjamin Brand. "Das kann der Schiedsrichter nicht sehen. Aber der im Studio hat die Bilder, die wir auch haben", sagte der 54-Jährige. "Das ist eine Fehlentscheidung. Er trifft ihn ja."
Letztlich traf Fabio Silva (90.+5 Minute) doch noch zum 2:2. Zuvor hatten Christoph Baumgartner (20./39.) und RB-Stürmer Romulo (50.) per Eigentor für die Treffer gesorgt.
Sportdirektor Sebastian Kehl suchte nach dem Schlusspfiff das Gespräch mit Brand, behielt den Inhalt jedoch für sich. "Wir müssen ja nicht immer einer Meinung sein", sagte der Ex-Profi nur. "Ich bleibe auch nach ein paar Minuten des Nachdenkens und des Herunterkommens dabei, dass das ein klarer Elfmeter ist. Der VAR hätte eingreifen müssen, er hätte auf den Punkt zeigen müssen. Dann wäre das Spiel womöglich nochmal anders gelaufen."













