
Zwangsübernachtung von 600 Passagieren in Flugzeugen – heftige Kritik von Feuerwehr
RTL
Die unfreiwillige Übernachtung von Passagieren in Flugzeugen am Münchner Flughafen schlägt weiter hohe Wellen. Kritik gibt es jetzt auch von der Feuerwehr. RTL.de hatte aufgedeckt, dass mehrere hundert Passagiere in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar in teils engen Jets übernachten mussten. Am Ende kam raus: 600 Personen wurden quasi sich selbst überlassen.
Die unfreiwillige Übernachtung von Passagieren in Flugzeugen am Münchner Flughafen schlägt weiter hohe Wellen. Kritik gibt es jetzt auch von der Feuerwehr. RTL.de hatte aufgedeckt, dass mehrere hundert Passagiere in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar in teils engen Jets übernachten mussten. Am Ende kam raus: 600 Personen wurden quasi sich selbst überlassen. Nach der unfreiwilligen Übernachtung Hunderter Passagiere in Flugzeugen am Münchner Flughafen gibt es nun auch Kritik von der Feuerwehr. Der Bundesvorsitzende der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, Siegfried Maier, bemängelte, „dass es nicht zu einer Alarmierung der Flughafenfeuerwehr gekommen ist”, wie er der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Flughafenfeuerwehren halten spezielle Treppen vor, um Menschen in besonderen Situationen das Aussteigen aus einem Flugzeug zu ermöglichen. Auch am Flughafen München werden solche Treppen, bei der Flughafenfeuerwehr, vorgehalten”, sagte Maier. „Uns allen fehlen Informationen, weshalb die Flughafenfeuerwehr nicht zum Einsatz kam.” Denn wäre sie zum Einsatz gekommen, hätten die Einsatzkräfte dafür gesorgt, dass die Passagiere aussteigen können. „Ein eventueller Transport in ein Flughafengebäude wäre ebenfalls zu organisieren möglich gewesen”, betonte Maier. Dazu hätten beispielsweise auch Fahrzeuge von Feuerwehr und Bundespolizei genutzt werden können. „Ein Notausstieg und Transport in ein Gebäude wäre vielleicht nicht für alle Betroffenen zeitgleich zu realisieren, aber möglich gewesen”, sagte er. Vielleicht gebe es bislang nicht veröffentlichte Gründe dafür, dass die Feuerwehr nicht alarmiert wurde. Sollte das aber gar nicht erwogen worden sein, obwohl die Feuerwehr doch extra für besondere Situationen da ist, „dann muss ein kritisches Hinterfragen nicht nur erlaubt sein, sondern es müssen Schlüsse für die Zukunft gezogen werden»”

Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.










