
Junge (3) stirbt nach Sturz in Sieg – fast eine Woche lang kämpfte er um sein Leben
RTL
Ein 3-jähriger Junge ist nach einem Sturz in die Sieg bei einem Kita-Ausflug in Siegen gestorben. Die Polizei ermittelt weiter zu den Umständen.
Traurige Gewissheit nach Tagen der Hoffnung.Der dreijährige Junge, der bei einem Kita-Ausflug in die Sieg gestürzt war, ist gestorben. Seit dem Unglück lag das Kind im Koma. Jetzt ist klar: Die Ärzte konnten es nicht retten. Der Unfall passiert am 17. März in Siegen. Eine Kita-Gruppe ist gemeinsam unterwegs, die Kinder spielen unter Aufsicht mehrerer Betreuer am Wasser. Insgesamt acht Aufsichtspersonen begleiteten die 46 Kinder, wie das Deutsche Rote Kreuz als Träger der Einrichtung berichtet hatte. Dann fällt auf: Der Dreijährige fehlt. Die Betreuer suchen sofort, finden das Kind wenig später im Fluss Sieg und holen es aus dem Wasser. Rettungskräfte reanimieren den Jungen noch vor Ort. Er wird anschließend in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Bereits kurz nach dem Unglück erklärte die Polizei, es gebe „keine Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat“. Die Ermittler gehen von einem tragischen Unfall aus. Am Freitag (20. März) hatte die Polizei zunächst mitgeteilt, der Junge schwebe nicht mehr in Lebensgefahr. Diese Information wurde allerdings noch am selben Tag korrigiert. Fast eine Woche lang hoffen alle Beteiligten. Doch der Zustand des Kindes bleibt kritisch. Am Montag (23. März) dann die traurige Nachricht: Der Dreijährige stirbt in den frühen Nachmittagsstunden im Krankenhaus, wie die Polizei mitteilt.

Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.










