
Sohn (31) will nicht ausziehen – Mutter geht vor Gericht
RTL
Einer italienischen Mutter aus Ravenna reichte es. Ihr 31-jähriger Sohn wollte einfach nicht aus seinem Elternhaus ausziehen oder sich an den Kosten beteiligen. Ein Gericht entschied, dass der Mann nun die Umzugskisten packen muss.
Jetzt muss er die Umzugskisten packen.Bei Mama ist es doch am allerschönsten! Dachte sich auch ein 31-Jähriger aus Italien. Der Nesthocker wollte einfach nicht aus seinem Elternhaus ausziehen, fühlte sich lange Zeit im Recht. Doch Mama wollte da auch ein Wörtchen mitreden und verklagte ihren Sprössling. Ein 31-jähriger Kellner aus Ravenna in Italien fühlte sich im „Hotel Mama” pudelwohl. Viel zu wohl, wenn man seiner Mutter glaubt. Hartnäckig weigerte sich der Mann, sein Elternhaus zu verlassen. Anstatt sich zumindest an den Kosten zu beteiligen oder (wie die Corriere della Sera schreibt) „grundlegende Regeln des zivilen Zusammenlebens” einzuhalten, machte er es sich zu Hause gemütlich. Nach seinem Schulabschluss habe er sein Studium nicht fortgesetzt, sondern als Kellner gearbeitet. Lese-Tipp: Hotel Mama boomt! Jeder Sechste zieht wieder zurück ins Elternhaus Alles Bitten und Betteln seiner Mutter, sich um eine eigene Wohnung zu bemühen, sei vergebens gewesen. Sie gab an, dass das Zusammenleben zuletzt nicht mehr tragbar gewesen sei. Als letzte Rettung zog die Frau vor ein italienisches Gericht. „Er putzt nicht, er hat zwar einen Job, aber er bezahlt die Rechnungen nicht”, gab sie dort zu Protokoll. Noch während des laufenden Verfahrens habe der Beklagte seinen Job gekündigt. Als Kellner verdiente er etwa 1.400 Euro netto monatlich. Nach seiner Ansicht sei die Mutter verpflichtet, ihn jederzeit finanziell zu unterstützen.

Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.










