
Kiel wirbt für Olympia – Bürger stimmen am 19. April ab
n-tv
Kiel will als Segelstandort bei künftigen Olympischen Spielen dabei sein. Im April stimmen die Bürger ab, ob die Stadt Sportarten ausrichten soll. Schon in wenigen Tagen beginnt die Briefwahl.
Kiel will als Segelstandort bei künftigen Olympischen Spielen dabei sein. Im April stimmen die Bürger ab, ob die Stadt Sportarten ausrichten soll. Schon in wenigen Tagen beginnt die Briefwahl.
Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt will sich als Segelstandort für künftige Olympische Spiele in Deutschland positionieren – ob 2036, 2040 oder 2044. "Wir alle wollen die Olympischen und paralympischen Spiele nach Kiel, nach Schleswig-Holstein holen", sagte Innenministerin Magdalena Finke (CDU) in der Landespressekonferenz in Kiel. Daher wird mit einer Infokampagne für den bevorstehenden Bürgerentscheid geworben.
"Am 19. April können alle Kielerinnen und Kieler mit "Jo" für die Olympischen und Paralympischen Spiele stimmen", betonte Finke. Die Bürgerinnen und Bürger sollen entscheiden, ob ihre Stadt gemeinsam mit einem deutschen Hauptaustragungsort Sportarten wie Segeln, Freiwasserschwimmen und Handball ausrichtet. Ab dem 9. März können sie laut Stadtangaben ihre Stimme per Briefwahl oder direkt in einem der drei Sofortabstimmungsbüros abgeben.
Laut der Innenministerin hat das Land mit Blick auf die Austragung nicht nur in den Standort Kiel-Schilksee investiert, sondern plant zudem, das olympische Dorf mit Mitteln aus der Wohnraumförderung zu unterstützen. "Das haben wir bereits zugesagt und natürlich werden die Wohnungen später den Kielerinnen und Kielern zur Verfügung stehen", erklärte Finke.
Für Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer ist es bereits die dritte Olympiabewerbung für Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt. "Mein Gefühl ist, diesmal wird es funktionieren", betonte der SPD-Politiker. Auch in München hatte es einen Bürgerentscheid für eine Olympia-Austragung gegeben: Ende Oktober stimmte eine klare Mehrheit von 66,4 Prozent dafür. Kämpfer sagte: "Das würden wir auch gerne in Kiel schaffen."













