
"Wir sind jederzeit in der Lage zu verschärfen!"
RTL
Verschärfte Regeln gibt es erst einmal nicht, Lockerungen aber auch nicht.
Bund und Länder haben neue Regeln beschlossen. Trotz hoher Infektionszahlen ändert sich allerdings nicht viel. Man wolle zwar die Teststrategie anpassen, die Regelungen zur Kontaktnachverfolgung ändern und die kritische Infrastruktur besser schützen, aber schärfere Regeln gibt es erst mal nicht. An der Bund-Länder-Runde teilgenommen hat auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Direkt im Anschluss an die Beratungen war Lauterbach im Interview bei "RTL Aktuell". Was er zu den neuen Regelungen sagt, sehen Sie im Video.
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Neue Maßnahmen und Regelverschärfungen gibt es erst mal nicht. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erklärt im Interview bei RTL/ntv, dass man sich in Sachen Omikron-Welle auf die "Modellrechnungen" des Robert-Koch-Instituts verlassen wolle. Nach diesen Berechnungen befindet sich die deutsche Corona-Strategie auf einem guten Weg: Lauterbach ist der Meinung, dass die aktuell geltenden Maßnahmen "ungefähr ausreichen um wirklich einen sehr schweren Verlauf für Deutschland zu verhindern," erklärt der Gesundheitsminister.
Die Schutzmaßnahmen würden laut Lauterbach sogar weitergehen als in vielen anderen europäischen Ländern. Trotzdem einen "Spielraum für Lockerungen" gibt es erst einmal auch nicht: "Wir beobachten das Geschehen, wir sind aber JEDERZEIT in der Lage zu verschärfen."
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Mittlerweile sind die PCR-Tests in Deutschland knapp geworden – vor allem im Vergleich zu unseren Nachbarn. Die Stadt Wien schafft beispielsweise an einem Tag mehr Tests durchzuführen und auszuwerten als ganz Deutschland. Die Zahl der Tests in Österreich ist fast fünf mal so hoch wie in Deutschland. Wie kann das sein?
Lauterbach begründet das mit einem anderen PCR-Testverfahren als in Deutschland. Das so genannte "Pooling", wie es in Wien durchgeführt wird, wurde zwar auch für Deutschland diskutiert bisher aber nicht eingeführt. Trotzdem Lauterbach betont, auch Deutschland hätte eine "relativ hohe Testkapazität mit den PCRs und wir werden jetzt daran arbeiten diese noch auszudehnen".
Dazu wolle er bald eine andere Form von Testverfahren einführen und fördern, welche schon nach 15 Minuten ein Testergebnis anzeigen können. (khe)

Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.










