
Wie ernst Trump und Netanjahu ein Waffengang gegen den Iran ist
Frankfurter Rundschau
Die USA und Israel verschärfen ihre Kriegsrhetorik gegen den Iran. Doch die angekündigten Ultimaten werden immer wieder verschoben.
Tel Aviv, Washington, DC – Laut amerikanischen und israelischen Medienberichten von Donnerstagmittag stand der erwartete große Angriff auf den Iran schon unmittelbar bevor. Doch bereits am Abend hieß es aus US-Regierungskreisen, Donald Trumps auf dem Weg befindliche „Armada“ würde nicht vor Mitte März einsatzbereit sein. US-Außenminister Marco Rubio werde erst Ende Februar nach Israel reisen, um sich mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu beraten. Zumindest so viel Zeit wollte sich auch Trump lassen, als er auf der Gründungskonferenz des von ihm zusammengetrommelten Friedensrats andeutete, im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen mit Teheran werde man einen weiteren Schritt gehen müssen: Die Anwesenden würden es „wahrscheinlich in den nächsten zehn Tagen erfahren“. Wenige Stunden später verlängerte der amerikanische Präsident allerdings die Wartezeit um weitere fünf Tage gegenüber Journalisten.













