
Die brillante Mathematikerin, die als Voltaires Geliebte übersehen wurde: Die Königin der Wissenschaften
Frankfurter Rundschau
Émilie du Châtelet brachte Newton nach Frankreich. Andrea Brill legt nun die erste umfassende deutschsprachige Biographie vor.
Lange Zeit war sie nur die Geliebte Voltaires, erst seit Jüngerem entdeckt auch die Öffentlichkeit sie als das wieder, was sie eigentlich war: brillante Mathematikerin und Naturphilosophin, die ihrer Zeit intellektuell und habituell weit voraus war: Émilie du Châtelet (1706-1749). Nun erst erscheint die erste umfassende deutschsprachige Biographie, vorgelegt von der Münchner Historikerin Andrea Brill. Ihr gelingt es, auf gerade 250 Seiten nicht nur eine Sitten- und Geistesgeschichte der „Époque Émilienne“ (so die Philosophin Ruth Edith Hagengruber 2022) zu zeichnen, sondern auch relativ tief in die theoretischen und wissenschaftshistorischen Details einzudringen.













