
Lilli Tollkien: „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ – Sie wollen ihr doch nichts Böses
Frankfurter Rundschau
Das Mädchen wächst bei drogenabhängigen Eltern auf. In der Männer-WG gilt Missbrauch als libertäre Normalität ohne Unrechtsbewusstsein.
Im ersten Absatz erfahren wir von einer Ich-Erzählerin, die sich angeblich im Bauch der Mutter befindet, das Fruchtwasser schmecke süß, weil diese sich an den Zucker klammere, seit sie der Schwangerschaft wegen auf das Heroin verzichtet. Heftigen Streit, heißt wenig später, bekommt das werdende Kind mit: Der Vater schickt sich an, eine Bank zu überfallen, aus Spaß und für die politische Sache. Das geht gut – für dieses Mal. Die Diagnose für das Frühgeborene lautet: „neonatales Abstinenzsyndrom“: Das Baby hat die Sucht der Mutter mit auf den Weg bekommen.
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