Warum die SV Elversberg an die Tür zur Bundesliga klopft
ZDF
Trainer weg, Leistungsträger weg, Aufstieg verpasst: Viele prophezeiten der SV Elversberg den Absturz. Jetzt steht der Klub so gut da wie nie.
Erfolgstrainer weg, Leistungsträger weg, Aufstieg hauchdünn verpasst: Viele prophezeiten der SV Elversberg eine schwierige Saison. Jetzt steht der Klub besser da als jemals zuvor. Normalerweise hat Ole Book einen klaren Blick auf die Realitäten, ansonsten hätte der Sportvorstand der SV Elversberg seinen Klub nicht von der Regionalliga bis in die Spitze der 2. Bundesliga geführt. Wenn er aber auf den in den vergangenen Jahren zurückgelegten Weg blickt, gerät auch Book schon mal ins Träumen. "Wenn wir die ganzen Offensivspieler, die wir über die letzten Jahre hatten, mal gleichzeitig auf dem Feld hätten, dann wären wir eine ganz gute Mannschaft", sagt er mit einem Schmunzeln in der Sendung Bolzplatz. "Mit Asslani, Woltemade, Damar, Wanner, Ebnoutalib. Ja, das geht dann schon in Richtung internationale Ränge." All diese Spieler haben eines gemeinsam: Sie spielten ein Jahr in Elversberg, diesem kleinen Ort im Saarland mit seinen knapp 7.500 Einwohnern, und entwickelten sich in dieser Zeit so stark weiter, dass sie heute in den Topligen Deutschlands, Englands und den Niederlanden unterwegs sind. Hinter der Erfolgsstory der SVE steckt ein klarer Plan: Book sucht vor allem Spieler zwischen 21 und 25, die ihr Top-Niveau noch nicht dauerhaft abrufen konnten, aber das Potenzial haben, seine Idee von attraktivem Offensivfußball umsetzen zu können, wie Bolzplatz-Moderatorin Lili Engels erklärt. In diese Reihe passt auch Younes Ebnoutalib, der Anfang 2025 vom Oberligisten FC Gießen nach Elversberg kam und im Winter zu Eintracht Frankfurt verkauft wurde.













