Streitthema Videobeweis: Wie geht es weiter mit dem VAR?
ZDF
Strittige Entscheidungen, entmachtete Schiris, erstickte Emotionen - der VAR sorgt für hitzige Debatten. Wie kann das System verbessert werden?
Strittige Entscheidungen, entmachtete Schiris, erstickte Emotionen - der VAR sorgt auch Jahre nach seiner Einführung für hitzige Debatten. Wie kann das System verbessert werden? In der Saison 2017/18 tat sich in der Fußball-Bundesliga mit der Einführung des Video Assistant Referee (VAR) Einschneidendes. Auch medial erhielt die Regel-Revolution große Beachtung, ZDFheute blickte unter anderem in einem Beitrag aus dem August 2017 auf den Videoassistenten. "Wer den Schiri-Kapazitäten Krug und Heynemann letzte Woche im Experten-Talk dabei zugesehen hat, wie sie versuchten, sich und den Zuschauern zu erklären, wie und wann der Videobeweis zu Rate gezogen werden kann, freut sich schon jetzt auf eine lustige Saison", hieß es damals in dem Beitrag. Ganz so lustig wurde die Diskussion um den VAR dann nicht, kaum ein anderes Thema spaltet die Fußballwelt so stark wie die Debatte um den Videobeweis. "Wann greift der VAR ein und wann lässt er die Hände davon?", fragt Fußball-Kommentator Wolf Fuss stellvertretend für viele Beobachter in der Sendung Bolzplatz. Eigentlich ist klar geregelt, wann der VAR zur Tat schreiten muss und wann nicht. "Bei Regelwidrigkeiten bei Torerzielung, bei Strafstößen, bei Roten Karten und bei der Verwechslung eines Spielers", erklärt Bolzplatz-Moderator Marvin Kirsch. "Voraussetzung für ein Eingreifen ist, dass eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung vorliegt oder ein schwerwiegender Vorfall übersehen wurde." Die Praxis ist mitunter allerdings nicht so "klar" und "offensichtlich". In besonders schlechter Erinnerung ist bei deutschen Fans das nicht geahndete Handspiel des Spaniers Marc Cucurella im verlorenen Viertelfinale bei der EM 2024, bei dem der VAR nicht eingriff.













