2:2 bei Union: Mainz gibt Sieg aus der Hand
ZDF
Alles sah nach dem zweiten Bundesliga-Saisonsieg aus, dann schlug Union Berlin spät zurück. Das 2:2 ist eine Enttäuschung für die Mainzer.
Alles sah nach dem zweiten Saisonsieg aus, dann schlug Union spät zurück. Das 2:2 ärgert Mainz, aber die 05er bleiben unter dem neuen Coach Urs Fischer ungeschlagen. Der FSV Mainz 05 hat den dringend benötigten Befreiungsschlag in der Fußball-Bundesliga verspielt. Bei Union Berlin kam die Mannschaft von Ex-Union-Trainer Urs Fischer trotz 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus und kassierte im Kampf um den Klassenerhalt einen Dämpfer (ausführlicher Bericht im aktuellen sportstudio / Livestream ab 22.30 Uhr). Mit nur neun Punkten aus 16 Spielen bleibt die Lage für das Schlusslicht prekär. Immerhin: Unter Fischer, der das Amt Anfang Dezember übernommen hatte, ist Mainz weiter ungeschlagen. Vor dem Anpfiff war Urs Fischer im eisigen Berlin ein überaus warmer Empfang bereitet worden. Die Fans würdigten den Schweizer mit viel Applaus und einem "Fußballgott"-Schlachtruf. Bei Minusgraden war Fischers Team zunächst defensiv gefordert. Die Berliner begannen druckvoll, hatten anfangs mehr Spielanteile und kamen so auch zur ersten Großchance. Nach einem Abwehrpatzer des Japaners Kaishu Sano kam Livan Burcu im Strafraum zum Abschluss, verzog dabei aber knapp (6.). Mainz spielte sich später frei und verlagerte das Spiel weg vom eigenen Strafraum. Nadiem Amiri schoss nach starkem Zuspiel von Lee Jae-Sung in der 30. Minute zum 1:0 für den FSV ein. Fischer ballte an der Seitenlinie die Faust. Die Mainzer, die die anfängliche Passivität abgestellt hatten, verwalteten die Führung bis zur Pause.













