Ein Todesfall und noch viele offene Fragen
ZDF
Nach dem Tod des Biathleten Sivert Bakken soll es noch Wochen dauern, ehe das Ergebnis der Obduktion vorliegt. Team Norwegen ist sehr verwundert.
Nach dem plötzlichen Tod des Biathleten Sivert Bakken soll es noch Wochen dauern, ehe das Ergebnis der Obduktion vorliegt. Team Norwegen ist darüber sehr verwundert. Zwei Sieger hatten die drei Männer-Rennen im Biathlon am langen Weltcup-Wochenende von Oberhof, und sie hatten jeweils einen Bezug zu der Person, die für immer fehlen wird. Tommaso Giacomel aus Sterzing in Südtirol gewann den Sprint sowie die Verfolgung und Team Norwegen schließlich zum Abschluss am Sonntag die Staffelentscheidung. In beiden Fällen gedachten die Sieger des verstorbenen norwegischen Weltklasse-Zweikämpfers Sivert Guttorm Bakken, der am 23. Dezember tot in seinem italienischen Hotelzimmer aufgefunden worden war. Das norwegische Team führte der Schlussläufer Vetle Sjastad Christiansen zum Erfolg. Nach der Passage der Ziellinie klopfte er sich auf die Brust und hob seinen rechten Arm mit ausgestrecktem Zeigefinger in die Luft. Seinen Kopf legte er dabei nach hinten und blickte nach oben - ein Gruß für den verstorbenen Freund. Als Vierte wurden kurz darauf Giacomel und Team Italien gewertet. Giacomel war einer der besten Freunde des Verstorbenen. Am vergangenen Mittwoch erklärte er noch, wie schwer es für ihn sei, das gewohnte Pensum aus Laufen und Schießen wegen seiner tiefen Trauer hinzubekommen. Am Donnerstag aber gewann Giacomel - und jubelte wie Christiansen mit ausgestrecktem, in den Himmel gereckten rechten Arm, um den ein Trauerflor gespannt war.













