DHB-Team will in Zagreb in EM-Modus schalten
ZDF
Auf das DHB-Team warten bei der EM schwere Vorrundengegner. Weshalb Bundestrainer Gislason in den Tests gegen Kroatien den Ernstfall probt.
Die deutschen Handballer erwischten für die EM schwere Gruppengegner. Deshalb fordert Bundestrainer Alfred Gislason bereits in den beiden Tests gegen Kroatien höchstes Niveau ein. Viel Zeit bleibt nicht. Bundestrainer Alfred Gislason hatte den deutschen Profis über Silvester ein paar Urlaubstage mehr als üblich gewährt, bevor er sie am 4. Januar in Hannover zur Vorbereitung auf die Handball-EM 2026 zusammenzog. Als Gegenleistung fordert der Isländer nun für die Testspiele gegen Kroatien sofort volle Betriebstemperatur. Am Abend in Zagreb (20:30 Uhr) und am Sonntag in Hannover (18 Uhr/ jeweils ARD) müsse seine Mannschaft "sofort im Flow sein". Vor der DHB-Auswahl liegt schließlich das schwerste Turnier der Welt. Während eine WM zuweilen Außenseiter wie Uruguay bereithält, warten bei einer EM nur Hochkaräter. Dieses Jahr sind die Hürden auf dem Weg in das angestrebte Halbfinale für das Team um Kapitän Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt) besonders hoch. Noch nie erwischten die deutschen Handballer eine derart schwere Auslosung. Bereits die Vorrunde im dänischen Herning hat es in sich. Gegen Auftaktgegner Österreich (15.1.) tat sich Deutschland zuletzt oft schwer. Bei der Heim-EM 2024 retteten sich Regisseur Juri Knorr & Co. in der Hauptrunde zu einem glücklichen Remis. Und auch in der Qualifikation für die EM 2026 reichte es gegen Österreich auswärts nur zu einem Punkt. Gegen die weiteren Vorrundengegner aus Serbien (17.1.) und Spanien (19.1. live im ZDF) dürfen sich die deutschen Profis ebenfalls keine Formdellen erlauben. Insbesondere die Iberer, die das Turnier zweimal (2018/2020) gewannen, galten lange als Angstgegner der Deutschen. Nur die ersten zwei Teams dieser Vierergruppe ziehen in die Hauptrunde ein.













