
Vor drei Jahren verschwand Nicola Bulley spurlos – was ihre Familie damals durchmachte
RTL
Der 27. Januar 2023 beginnt wie jeder normale Wochentag für Paul Ansells Familie. Seine Lebensgefährtin Nicola Bulley bringt damals die beiden gemeinsamen Töchter in die Schule und geht dann noch schnell eine Runde mit dem Hund am Fluss Wyre in Lancashire spazieren. Gegen 9 Uhr loggt sie sich mit dem Handy in ein Teammeeting von der Arbeit ein. Gegen 9.35 Uhr findet ein Spaziergänger das Handy der Zweifach-Mama auf einer Parkbank – Nicola ist immer noch in den Videocall eingewählt, obwohl der längst zu Ende ist. Doch von der 45-Jährigen ist nirgends etwas zu sehen.
Der 27. Januar 2023 beginnt wie jeder normale Wochentag für Paul Ansells Familie. Seine Lebensgefährtin Nicola Bulley bringt damals die beiden gemeinsamen Töchter in die Schule und geht dann noch schnell eine Runde mit dem Hund am Fluss Wyre in Lancashire spazieren. Gegen 9 Uhr loggt sie sich mit dem Handy in ein Teammeeting ihrer Arbeit ein. Gegen 9.35 Uhr findet ein Spaziergänger das Handy der Zweifach-Mama auf einer Parkbank – Nicola ist immer noch in den Videocall eingewählt, obwohl der längst zu Ende ist. Doch von der 45-Jährigen ist nirgends etwas zu sehen. In einer Vorlesung an der London School of Economics, aus der mehrere britische Medien zitieren, spricht Paul Ansell drei Jahre später über den Tag, der das Leben seiner Familie für immer verändert hat. „Es war der 27. Januar 2023, Nikki fuhr mit den Mädchen in die Schule und kam dann nie mehr nach Hause“, erklärt er. Tagelang sucht die Polizei damals nach seiner verschwundenen Partnerin. Doch auch Privatpersonen, Influencer und Hobbydetektive machen sich auf die Suche nach Nicola Bulley. Übers Internet verbreiten sich die wildesten Theorien, was der Frau zugestoßen sein könnte. Lese-Tipp: Polizistin plaudert Geheim-Infos über vermisste Nicola Bulley (†45) beim Kaffeeklatsch aus! Und auch Paul, der Lebensgefährte der Vermissten, rückt in den Fokus der Öffentlichkeit, wie er bei der Vorlesung am 24. März erzählt. Plötzlich hätten sich alle für ihn interessiert: „Im Sinne von: Wo ist ihr Partner? Warum spricht er nicht?“ Dann erinnert er sich an eine besonders traumatische Situation. „Ich stieg aus dem Auto und dann war ich umringt von einem Sky-Kamerateam. Im nächsten Moment gab ich dann ein Interview“, erzählt Paul Ansell. „Aber dann wurde man sofort analysiert. Deine Augen sind irgendwie merkwürdig, du hast gelächelt. Es waren nicht unbedingt die Zeitungen oder die Nachrichten. Es war mehr Tiktok“, meint der Familienvater. „Das war so, so grenzüberschreitend. Es war für sich genommen schon eine schreckliche Erfahrung, ganz zu schweigen davon, wenn man das durchmacht, was wir erlebt haben.“













