
Aufregung um Social-Media-Phänomen „Alpine Divorce” – wie häufig gibt es das wirklich?
RTL
Das Drama am Großglockner im Januar 2025, bei dem eine Frau starb, ist kein Einzelfall. Immer mehr Frauen erzählen im Netz von erschreckenden Erlebnissen am Berg. Der Begriff „Alpine Divorce“ geht viral.
Das Drama am Großglockner ist kein Einzelfall. Immer mehr Frauen erzählen im Netz von erschreckenden Erlebnissen am Berg. Der Begriff „Alpine Divorce“ geht viral – ausgelöst auch durch einen tragischen Todesfall. Doch was steckt wirklich dahinter? Am höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner, kam im Januar 2025 eine 33-jährige Frau bei einer Wintertour mit ihrem Partner ums Leben. Der Mann verfügt über große Erfahrung im hochalpinen Bereich. Seine Bergsport-begeisterte Freundin hatte noch nie zuvor solch eine Tour im Winter unternommen. Im eisigen Wind kamen die beiden nur langsam voran. Knapp unterhalb des 3.798 Meter hohen Gipfels erfror die Frau allein in der Nacht, während ihr Freund versuchte, Hilfe zu holen. Lese-Tipp: Zum Sterben zurückgelassen? Frau (33) tot auf Gipfel gefunden – Freund tut es „aufrichtig leid“ Der 37-jährige musste sich deswegen vor Gericht verantworten und wurde im Februar 2026 wegen grob fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen. Der Richter war überzeugt, dass der Mann seine Verantwortung nicht wahrgenommen habe, sondern die gemeinsame Tour unzureichend geplant und seine Partnerin nicht über die Herausforderungen aufgeklärt gewesen sei. Er verhängte eine Geldbuße von 9.600 Euro sowie eine Bewährungsstrafe von fünf Monaten. Sein Anwalt und die Staatsanwaltschaft legten gegen das Urteil Berufung ein. Der Fall sorgt weit über Österreich hinaus für Entsetzen – und wird zum Auslöser für eine hitzige Diskussion im Netz.













