
Vize-Kommandeur der russischen Schwarzmeer-Flotte laut Gouverneur getötet
Die Welt
Der stellvertretende Kommandeur der russischen Schwarzmeer-Flotte ist bei Kämpfen in Mariupol getötet worden. In der Stadt soll laut ukrainischen Angaben eine Schule beschossen worden sein. Laut UN befinden inzwischen zehn Millionen Menschen auf der Flucht. Ein Überblick.
Der stellvertretende Kommandeur der russischen Schwarzmeer-Flotte, Andrei Palij, ist nach Angaben des Gouverneurs von Sewastopol, Michail Raswoschajew, bei Kämpfen in Mariupol getötet worden. Sewastopol ist ein großer Stützpunkt der Schwarzmeer-Flotte auf der Krim. Zuvor hatten die ukrainischen Streitkräfte den Tod von Palij gemeldet. Die russische Marine reagierte bislang nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme.
Nach Angaben aus Kiew soll die russische Armee noch weitere hochrangige Militärs verloren haben. Kommandeure des Fallschirmregiments aus der russischen Stadt Kostroma nordöstlich von Moskau und des Kosakenregiments aus Stawropol im Süden Russlands seien „eliminiert“ worden, teilte die ukrainische Armee am Sonntag mit. Darunter wird in der Regel verstanden, dass jemand getötet wurde. Der Kommandeur der 346. Brigade der Sondereinsatzkräfte sei zudem verletzt worden. Diese Angaben ließen sich nicht überprüfen. Von russischer Seiten lagen dazu keine Informationen vor.













