Sorge vor Anstieg der Flüsse durch Tauwetter – Anwohner löschen Auto mit Schnee
Die Welt
Auch am Dienstag herrscht Glatteis. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind voll. Mehrere Autobahnabschnitte werden nach Unfällen und Massenkarambolagen mit Schwerverletzten und Toten gesperrt. Mehr im Liveticker.
Auch am Dienstag herrscht Glatteis. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind voll. Mehrere Autobahnabschnitte werden nach Unfällen und Massenkarambolagen mit Schwerverletzten und Toten gesperrt. Mehr im Liveticker. Kaum hat sich die Wetterlage nach Durchzug von Sturmtief „Elli“ beruhigt, sorgen großflächiges Blitzeis und Eisregen für Probleme. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen mit unwetterartiger Glatteisgefahr. Trotzdem kam es zu vielen schweren Unfällen. Alle Ereignisse rund um die Wetterlage in Deutschland im Liveticker: Die infolge milderer Temperaturen schmelzenden Schneemengen werden nach Einschätzung von Experten in den kommenden Tagen zu höheren Wasserständen in Niedersachsens Flüssen führen. Aktuellen Vorhersageberechnungen zufolge sei derzeit aber nicht mit einem überregionalen Hochwasser oder einer größeren Hochwasserlage zu rechnen, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden (Landkreis Aurich) mit. „An wenigen, einzelnen Hochwassermeldepegeln könnte es im Verlauf der kommenden Tage aufgrund der Schneeschmelze zu Überschreitungen der Meldestufe 1 kommen“, teilte ein Behördensprecher mit. Die Meldestufe 1 ist die niedrigste der insgesamt drei Meldestufen. Wo diese Schwelle erreicht werde, sei mit „bordvollen Abflüssen“ zu rechnen. Stellenweise könne es zu Ausuferungen etwa auf forst- und landwirtschaftlichen Flächen kommen. Siedlungslagen seien nicht betroffen. Das Winterwetter mit Eisglätte und Schnee hat die Notaufnahme an den Universitätskliniken Dresden und Leipzig stark belastet. Alleine an diesem Dienstag verzeichnete die Notaufnahme am Uniklinikum Dresden mehr als doppelt so viele Behandlungsfälle wie an den vergangenen Tagen, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Bis zum Mittag befanden sich mehr als 50 Patienten in Behandlung.

Wegen Glatteisgefahr bleiben Schulen in NRW geschlossen – Bahnchefin verteidigt ihr Krisenmanagement
Aufgrund von Glätte bleiben alle Schulen in NRW am Montag geschlossen. Der teils ausgesetzte Fernverkehr der Bahn in Norddeutschland ist auf allen Hauptstrecken wieder angelaufen. Konzernchefin Evelyn Palla verteidigt die Zugausfälle: Sicherheit gehe vor. Mehr im Liveticker.












