
Trump fordert "bedingungslose Kapitulation" des Iran
n-tv
Im Krieg gegen den Iran legt US-Präsident Trump seine Ziele fest. Er fordert die Kapitulation des Landes und schließt einen Kompromiss aus. Der Republikaner hat auch schon eine klare Vorstellung, wer den Iran aus seiner Sicht nicht führen darf.
Im Krieg gegen den Iran legt US-Präsident Trump seine Ziele fest. Er fordert die Kapitulation des Landes und schließt einen Kompromiss aus. Der Republikaner hat auch schon eine klare Vorstellung, wer den Iran aus seiner Sicht nicht führen darf.
Im Krieg mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Land mehr abschließen. Stattdessen müsse es auf eine "bedingungslose Kapitulation" hinauslaufen, forderte er auf seiner Plattform Truth Social. Nach dem Kriegsende sowie der Wahl einer "geeigneten und akzeptablen" Führung in Teheran wollen die Vereinigten Staaten mit Verbündeten demnach beginnen, das Land wieder aufzubauen. Trump stellte dabei in Aussicht, den Iran "wirtschaftlich größer, besser und stärker zu machen als je zuvor".
Am Samstag vergangener Woche hatten Israel und die USA begonnen, den Iran anzugreifen. Dabei wurde auch Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seither reagiert der Iran mit Gegenangriffen . Am Donnerstag hatte Trump im Gespräch mit "Axios" und "Politico" gesagt, dass er bei der künftigen Führung des Irans mitbestimmen müsse. "Ich muss in die Ernennung involviert sein, wie bei Delcy (Rodriguez) in Venezuela", zitierte ihn etwa "Axios" nach einem Telefongespräch mit ihm.
Zugleich machte er klar, dass er Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei, als neues Staatsoberhaupt ablehne: "Chameneis Sohn ist für mich inakzeptabel. Wir wollen jemanden, der Harmonie und Frieden in den Iran bringt". Modschtaba Chamenei sei ein "Leichtgewicht".
Der Tod von Chamenei hat ein Machtvakuum im Zentrum des Iran hinterlassen. Offiziell bestimmt der Expertenrat den neuen Revolutionsführer. In der Praxis dürfte sich entscheiden, welches Lager im Machtgefüge die Oberhand gewinnt. Neben Chameneis Sohn Modschtaba werden auch der schiitische Geistliche Sadegh Laridschani, Ex-Präsident Hassan Ruhani und Hassan Chomeini, Enkel des Revolutionsgründers, als Optionen gehandelt.













