
Ministerium: Keine höheren Eierpreise trotz Vogelgrippe
n-tv
Wer zu Ostern Eier kaufen will, muss trotz Vogelgrippe wohl keine höheren Preise fürchten. Was Ministerium und Geflügelwirtschaft zur Lage auf dem Eiermarkt in Niedersachsen sagen.
Wer zu Ostern Eier kaufen will, muss trotz Vogelgrippe wohl keine höheren Preise fürchten. Was Ministerium und Geflügelwirtschaft zur Lage auf dem Eiermarkt in Niedersachsen sagen.
Hannover (dpa/lni) - Trotz der Tötung von tausenden Legehennen wegen der Vogelgrippe in Niedersachsen müssen Verbraucherinnen und Verbraucher vor Ostern keine steigenden Eierpreise befürchten. "Da kann ich tatsächlich auch erst mal eine Entwarnung geben", sagte eine Sprecherin des Agrarministeriums. Zwar könne es vereinzelt zu Engpässen kommen, größere Auswirkungen für Kundinnen und Kunden seien derzeit aber nicht zu erwarten.
Die niedersächsische Geflügelwirtschaft spricht von einem Eiermarkt, der schon vor der Vogelgrippe knapp versorgt gewesen sei. Die Nachfrage nach Eiern sei in den vergangenen Jahren gestiegen, zugleich fehlten Legehennen. Dadurch könne es vereinzelt zu Engpässen kommen. Die Eierpackstellen belieferten den Lebensmitteleinzelhandel und die Verarbeitungsindustrie weiterhin, soweit dies möglich sei.
Da die Eierpreise im Handel meist über Verträge festgelegt seien, dürfte es für Verbraucherinnen und Verbraucher in der Regel dennoch nicht teurer werden, heißt es von der Geflügelwirtschaft.
Neben der Vogelgrippe sind in Deutschland derzeit auch mehrere Ausbrüche der Newcastle-Krankheit registriert worden – trotz Impfpflicht für Geflügel. "Es handelt sich dabei um eine der Geflügelpest sehr ähnliche und für Geflügel sehr gefährliche Krankheit", sagte die Ministeriumssprecherin. Betroffen waren Legehennen- und Putenhaltungen in Brandenburg und Bayern. Dem Ministerium zufolge trat der letzte Fall in Niedersachsen 2005 auf.













