
Trauer um Laura Dahlmeier – Ex-Biathlon-Star stirbt nach Bergdrama
RTL
Die ehemalige Biathletin hat ihren schweren Unfall im Karakorum-Gebirge in Pakistan nicht überlebt. Die Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin verunglückte am Montag (28. Juli) in einer Höhe von rund 5.700 Metern, als sie von einem Steinschlag getroffen wurde. Rettungskräfte konnten tagelang nicht zu der erfahrenen Bergsportlerin vordringen. Die Sorge um die 31-Jährige war weltweit groß, nun gibt es traurige Gewissheit.
Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden! Laura Dahlmeier hat ihren schweren Unfall im Karakorum-Gebirge in Pakistan nicht überlebt. Die Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin verunglückte am Montag (28. Juli) in einer Höhe von rund 5.700 Metern, als sie von einem Steinschlag getroffen wurde. Rettungskräfte konnten tagelang nicht zu der erfahrenen Bergsportlerin vordringen. Die Sorge um die 31-Jährige war weltweit groß, nun gibt es traurige Gewissheit, wie ihr Management der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
„Es ist bitter, es ist ein Schicksalsschlag, den man wirklich erstmal verdauern muss”, findet RTL-Moderator und Sportexperte Andreas von Thien (58) und resümiert im Gespräch mit RTL: „Mit Laura Dahlmeier verliert der deutsche Sport, verliert die Sportwelt generell, eine großartige Athletin, eine wahnsinnig sympathische Athletin, eine tolle Frau, eine Kämpferin.”
Am Dienstag (29. Juli) hatte das Management der 31-Jährigen über einen schweren Unfall am Laila Peak informiert, bei dem die erfahrene und risikobewusste Bergsteigerin „von einem Steinschlag getroffen wurde”. Dahlmeier war den Angaben zufolge mit ihrer Seilpartnerin alleine im alpinen Stil unterwegs, also mit möglichst leichter Ausrüstung und ohne Expeditionslogistik. Die Seilpartnerin, die sich später mit anderen Bergsteigern auf den Abstieg begab, setzte sofort einen Notruf ab, der Rettungseinsatz wurde umgehend eingeleitet.
Die Unglücksstelle war schwer zugänglich, es bestand außerdem weiterhin Steinschlaggefahr. Rettungskräfte konnten zunächst nicht zu dem ehemaligen Biathlon-Star vordringen. Am Dienstagmorgen hatte ein Hubschrauber die Stelle überflogen. „Lebenszeichen waren nicht zu erkennen”, teilte das Management der einst besten Biathletin der Welt danach mit. Sie sei „mindestens schwerst verletzt”, hieß es weiter.
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Bergsteiger-Pionier Reinhold Messner kennt das Gebiet unweit des K2, des zweithöchsten Berges der Welt nahe der Grenze zu China. Der Laila Peak sei „schwierig zu klettern”, ordnet der 80-Jährige im Interview mit RTL ein. Er sagt auch: Die Ex-Biathletin habe kaum eine Chance gehabt, sich vor dem Felshagel zu retten. „Wenn so große Steine von oben kommen, ist es sehr schwer, sich tiefer unten in Sicherheit zu bringen”, so Messner.
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Während der laufenden Rettungsaktion meldeten sich mehrere Sportkollegen der ehemaligen Biathletin in den sozialen Netzwerken zu Wort und drückten ihre Sorge und Anteilnahme aus. So schrieb beispielsweise Magdalena Neuner, selbst mehrfache Biathlon-Weltmeisterin und -Olympiasiegerin zu einem Bild, das betende Hände vor einem Bergmassiv zeigt: „Ich denke an dich Laura!“

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