
Tödliche Motorradfahrt: Fall geht in nächste Instanz
n-tv
Obernburg am Main (dpa/lby) - Der Unfalltod eines 24-Jährigen in Unterfranken wird noch einmal ein Gericht beschäftigen. Die Verteidigung des 20-jährigen Unfallverursachers habe eine Woche nach seiner Verurteilung durch das Amtsgericht Obernburg zwar die Frist für Rechtsmittel verstreichen lassen, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg hatte jedoch Rechtsmittel eingelegt.
Es sei noch unklar, ob man in Berufung oder Revision gehe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Davon ist abhängig, vor welchem Gericht der Fall dann noch einmal neu aufgerollt wird. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Unfallverursacher und seinem Freund vorgeworfen, mit drei weiteren Männern am 29. Mai 2020 ein verbotenes Rennen gefahren zu sein. Die Angeklagten sollen mit ihren Maschinen viel zu schnell auf einer Kreisstraße unterwegs gewesen sein. Der Unfallverursacher kollidierte bei Kirchzell im Landkreis Miltenberg mit dem 24-Jährigen, der tödlich verletzt wurde.More Related News

Bundespräsident Steinmeier bezeichnet die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als "völkerrechtswidrig" und einen politischen Fehler. Zustimmung bekommt er dabei vom Teheraner Regime: Außenminister Araghtschi nutzt die Rede des SPD-Politikers, um zur Solidarität mit der iranischen Führung aufzurufen.












