
Brände in Russlands wichtigstem Ostseehafen Ust-Luga
n-tv
Der Ostseehafen Ust-Luga hat enorme Bedeutung für den russischen Export von Öl und Gas. Nun kommt es dort erneut zu Bränden nach ukrainischen Angriffen. Insgesamt wollen die Kreml-Streitkräfte Hunderte Drohnen im ganzen Land abgefangen haben.
Der Ostseehafen Ust-Luga hat enorme Bedeutung für den russischen Export von Öl und Gas. Nun kommt es dort erneut zu Bränden nach ukrainischen Angriffen. Insgesamt wollen die Kreml-Streitkräfte Hunderte Drohnen im ganzen Land abgefangen haben.
Die ukrainischen Streitkräfte haben Russland in der Nacht mit großen Drohnenschwärmen angegriffen und mehrere Brände in dem Ostseehafen Ust-Luga ausgelöst. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete von 398 feindlichen Langstreckendrohnen über vielen Teilen Russlands, die angeblich abgefangen worden seien. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war es der schwerste bislang verzeichnete Drohnenangriff aus der Ukraine.
Er folgte auf einen Tag, an dem Russland neben Raketen auch eine Höchstzahl von fast 950 Kampfdrohnen Richtung Ukraine gestartet hatte. Durch zwei Angriffswellen am Dienstag in der Nacht und über den Tag gab es Tote, Verletzte und schwere Schäden. In der westukrainischen Großstadt Lwiw wurden historische Gebäude in der Altstadt beschädigt, die zum Weltkulturerbe zählt.
Russische Stellen bestätigten am Mittwoch Brände in dem für den Öl- und Gasexport wichtigen Hafen Ust-Luga. Er liegt am Finnischen Meerbusen etwa hundert Kilometer von St. Petersburg entfernt. Verletzte habe es nicht gegeben. Von der Insel Kronstadt, die ein wichtiger Marinestützpunkt der russischen Ostseeflotte ist, wurden Häuserschäden gemeldet. Am Montag hatten ukrainische Drohnen Öltanks im Ostseehafen Primorsk in Brand geschossen.
Die Ukraine versucht, den seit mehr als vier Jahre dauernden Krieg zurück ins Land des Angreifers zu tragen. Sie greift gezielt Anlagen der russischen Öl- und Gasindustrie an, weil Moskau den Krieg über Energieexporte finanziert. Zivilisten kommen dabei eher selten zu Schaden. Die russischen Luftangriffe treffen dagegen in der Ukraine regelmäßig Wohnhäuser; Zivilisten werden getötet oder verletzt.

Sollen nicht berufstätige Ehepartner auch künftig noch kostenlos bei der gesetzlichen Krankenkasse mitversichert sein? Angeblich erwägt die Regierung, dies abzuschaffen. CSU-Chef Söder weist die Idee weit von sich. Stattdessen sollte die Ausgabenseite der Krankenkassen in den Blick genommen werden, so der Bayer.

Bundespräsident Steinmeier bezeichnet die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als "völkerrechtswidrig" und einen politischen Fehler. Zustimmung bekommt er dabei vom Teheraner Regime: Außenminister Araghtschi nutzt die Rede des SPD-Politikers, um zur Solidarität mit der iranischen Führung aufzurufen.











