
Weiterhin Probleme bei digitaler Autozulassung
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I-Kfz sollte alles einfacher machen: Autos sollen online an- oder umgemeldet werden können. Aber in einigen Teilen Sachsen-Anhalts geht das nicht. Wo es hakt und was das für Verbraucher bedeutet.
I-Kfz sollte alles einfacher machen: Autos sollen online an- oder umgemeldet werden können. Aber in einigen Teilen Sachsen-Anhalts geht das nicht. Wo es hakt und was das für Verbraucher bedeutet.
Magdeburg (dpa/sa) - Bei der digitalen Zulassung von Fahrzeugen hängt Sachsen-Anhalt deutlich hinterher. Wie aus einer Übersicht des Kraftfahrtbundesamts (KBA) in Flensburg hervorgeht, ist in insgesamt 5 von 14 Landkreisen in Sachsen-Anhalt die digitale Zulassung nicht möglich. Bundesweit ist das insgesamt nur bei 15 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten der Fall. Mit dem Dienst i-Kfz soll es möglich sein, je nach zuständiger Behörde ein Auto online an-, um- oder abzumelden, ohne zur Zulassungsstelle zu gehen.
Der digitale Dienst wurde seit 2019 schrittweise eingeführt, ab September 2023 hatte der Bund die Voraussetzungen für automatisierte Verfahren geschaffen.
Sachsen-Anhalt kommt bei der digitalen Autozulassung nach Angaben des Infrastrukturministeriums langsamer voran als geplant. "Beim Thema i-Kfz haben wir in Sachsen-Anhalt den angestrebten Stand leider noch nicht erreicht", teilte das Ministerium auf Anfrage mit. Umso wichtiger sei, dass die zuständigen Kreisverwaltungen den Digitalisierungsprozess konsequent und mit Tempo vorantreiben würden.
Nach dpa-Informationen hängt es vor allem an nicht eingehaltenen Sicherheitsstandards, die dazu führen, dass in einzelnen Landkreisen der Dienst nicht genutzt werden kann. So musste der Saalekreis i-Kfz zum 1. Januar 2023 aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen wieder abstellen, wie eine Sprecherin des Landkreises mitteilte. "Der Landkreis plant den Bau eines neuen Rechenzentrums, um den gestiegenen IT-technischen Anforderungen gerecht zu werden."

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