
Skepsis nach U-Bahn-Vorstoß der Grünen
n-tv
Die Berliner Grünen schlagen vor, zu bestimmten Zeiten U-Bahnwagen nur für Frauen zu reservieren. Nun äußern sich Politiker aus dem Abgeordnetenhaus dazu.
Berlin (dpa/bb) - Die AfD im Berliner Abgeordnetenhaus lehnt den Vorstoß der Grünen ab, getrennte U-Bahn-Abteile nur für Frauen für mehr Sicherheit anzubieten. "Die Forderung nach reinen Frauenwagen bei der U-Bahn ist absurd und geht am Problem vorbei", erklärte der AfD-Politiker Rolf Wiedenhaupt. "Sicherheit schafft man nicht durch Separierung der Opferkategorien, sondern durch konsequentes Durchgreifen gegenüber Straftätern sowie schnellere Verurteilungen unter Ausnutzung des Strafmaßes."
Ausweichend äußerte sich die Linke-Fraktion. "Wir teilen die Auffassung, dass wir im öffentlichen Nahverkehr mehr für die subjektive wie objektive Sicherheit für Fahrgäste unternehmen müssen", erklärte der Verkehrspolitiker Kristian Ronneburg. "Frauen sind hier besonders betroffen." Aus seiner Sicht wäre es notwendig, in den Zügen und an den Bahnhöfen dauerhaft mehr Sicherheitspersonal einzusetzen, um Übergriffe zu verhindern.
Damit Frauen sich im Großstadt-Nahverkehr zu jeder Tageszeit sicher fühlen können, schlägt die Grünen-Abgeordnete Antje Kapek getrennte U-Bahn-Waggons für weibliche Fahrgäste vor. "Es gibt eine sehr schöne Idee, die ich aus Tokio abgeguckt habe, wo man in den Abendstunden spezielle Frauenabteile eingerichtet hat", sagte die Politikerin.

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