
Schumacher gurkt im Formel-1-Glutofen hinterher
n-tv
Rot dominiert: Die Ferrari-Fahrer Carlos Sainz und Charles Leclerc bestimmen überlegen das Formel-1-Training vor dem Großen Preis von Frankreich. Bei Lufttemperaturen von knapp über 30 Grad und auf dem glühend heißen Asphalt mit mehr als 50 Grad erleben die deutschen Piloten eine Enttäuschung.
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen bekommt auch beim glühend heißen Großen Preis von Frankreich starke Konkurrenz von Ferrari. Im Training am späten Nachmittag setzte der Spanier Carlos Sainz in Le Castellet vor Scuderia-Teamkollege Charles Leclerc in 1:32,527 Minuten die beste Zeit. Der Monegasse hatte als Zweiter 0,101 Sekunden Rückstand, während sich Verstappen 0,550 Sekunden hinter Sainz mit Rang drei begnügen musste.
Sainz (in Großbritannien) und Leclerc (in Österreich) hatten die vergangenen beiden WM-Läufe gewonnen. Der niederländische Red-Bull-Star Verstappen wartet hingegen seit mehr als einem Monat auf einen Grand-Prix-Sieg, lediglich den Sprint in Österreich hatte er zuletzt für sich entscheiden können. Vor dem zwölften von insgesamt 22 Saisonläufen am Sonntag (15 Uhr/Sky) liegt Titelverteidiger Verstappen in der WM-Gesamtwertung aber noch komfortabel mit 38 Punkten Vorsprung vor Leclerc.
Bei Lufttemperaturen von knapp über 30 Grad und auf dem glühend heißen Asphalt mit mehr als 50 Grad steuerte Ex-Weltmeister Sebastian Vettel seinen Aston Martin auf Position 13. Der 35-Jährige aus Hessen verhandelt seit Kurzem mit seinem britischen Rennstall und will auch mindestens 2023 noch in der Formel 1 fahren. "Ich rede mit dem Team und es gibt die klare Absicht weiterzumachen", sagte der Hesse, dessen Vertrag am Jahresende ausläuft.
