
Regierungspartei und Opposition stärkste Kräfte
Die Welt
Unter dem Eindruck des verlorenen Kriegs mit Aserbaidschan um die Konfliktregion Berg-Karabach hat die Südkaukasusrepublik ein neues Parlament gewählt. Die Tendenz scheint eindeutig. Und internationale Beobachter geben am Ende ihr Urteil ab über die Abstimmung.
Aus der Parlamentsneuwahl in der krisengeschüttelten Südkaukasusrepublik Armenien sind die Partei von Regierungschef Nikol Paschinjan und der oppositionelle Block des früheren Präsidenten Robert Kotscharjan als stärkste Kräfte hervorgegangen. Das ging aus der Auszählung der ersten Stimmzettel hervor, wie die Wahlleitung in der Hauptstadt Eriwan in der Nacht zum Montag mitteilte. Demnach führte der 46-jährige Paschinjan nach Auswertung der Stmmen in über zwei Dritteln der Wahllokale mit seiner Partei Bürgervertrag deutlich mit knapp 57 Prozent. Der 66-jährige Kotscharjan mit seinem Block Armenien lag hingegen nach Angaben der Wahlkommission in Eriwan bei knapp 19 Prozent. Paschinjan feierte am frühen Morgen vor seinen Anhängern eine „überzeugende Mehrheit“. Nach den „heftigen Prüfungen“ der jüngsten Vergangenheit sei nunmehr die Zeit der „gesellschaftlichen und nationalen Einheit“ gekommen.
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