Türkei verlegt Kampfjets nach Estland und Rumänien
Die Welt
Sowohl an der Front als auch im Hinterland steht die Ukraine vor großen Problemen – das sagt der ukrainische Präsident Selenskyj. Ukrainische Abgeordnete haben für eine Verlängerung des Kriegsrechts gestimmt. Mehr im Liveticker.
Ankara plant im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung die Entsendung von Kampfjets nach Estland und Rumänien. Moskau weist einen britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus. Der Mann soll zwei Jahre lang verdeckt gearbeitet haben. Mehr im Liveticker. Ein russischer Angriff legt die Strom- und Wärmeversorgung in der Heimatstadt des ukrainischen Präsidenten lahm. Wolodymyr Selenskyj spricht in einer Videobotschaft von „außerordentlichen Herausforderungen“ für sein Land. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker: Die Türkei plant im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung die Entsendung von Kampfjets nach Estland und Rumänien. Von August bis November 2026 sollen türkische Jets in Estland stationiert werden, wie das Verteidigungsministerium in Ankara mitteilt. Daran schließe sich bis März 2027 ein Einsatz in Rumänien an. In den vergangenen Jahren hatte die Türkei bereits ähnliche Missionen in Polen und Rumänien übernommen. Die Nato verstärkt ihre Luftverteidigung, nachdem es nach Angaben des Bündnisses wiederholt zu Verletzungen des Luftraums durch Russland gekommen ist. Die Türkei richtet im Juli den nächsten Nato-Gipfel aus. „Es wurde erneut betont, dass Moskau die Tätigkeiten nicht deklarierter britischer Geheimdienstoffiziere in Russland nicht tolerieren werde“, teilt das Außenministerium bezüglich der Ausweisung mit. Der Inlandsgeheimdienst FSB habe den Mann enttarnt. Er warf ihm vor, verdeckt als Spion gearbeitet zu haben. Der Diplomat müsse das Land binnen zwei Wochen verlassen.













