Bundesregierung will iranischen Außenminister nicht auf Münchner Sicherheitskonferenz sehen
Die Welt
Trump droht mit einem Eingreifen im Iran. Bislang blieben Militäraktionen aus. Nun verlegen die USA laut Medien Militär in die Region. Die Bundesregierung spricht sich gegen eine Teilnahme des iranischen Außenministers auf der Münchner Sicherheitskonferenz aus. Mehr im Liveticker.
Trump droht mit einem Eingreifen im Iran. Bislang blieben Militäraktionen aus. Nun verlegen die USA laut Medien Militär in die Region. Die Bundesregierung spricht sich gegen eine Teilnahme des iranischen Außenministers auf der Münchner Sicherheitskonferenz aus. Mehr im Liveticker. Die Sorge vor einem US-Militärschlag gegen den Iran bleibt: Nach den Drohungen gegen den Iran verstärken die USA Medienberichten zufolge ihr Militär in Nahost. Alle Ereignisse rund um die Massenproteste im Iran im Liveticker: Die Bundesregierung spricht sich gegen eine Teilnahme des iranischen Außenministers Abbas Araghchi an der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) Mitte Februar aus. „Die Haltung der Bundesregierung ist in dieser Frage eindeutig. Wir halten eine Teilnahme angesichts der blutigen Niederschlagung von Protesten (...) in Iran für unangebracht“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Freitag in Berlin. „Wir haben von dieser Einladung abgeraten und das auch noch mal unterstrichen.“ Der Vorsitzende der Konferenz, Wolfgang Ischinger, hatte in einem Reuters-TV-Interview vor der Eskalation der Proteste erklärt, dass er den Außenminister eingeladen habe. Der Außenamtssprecher wies darauf hin, dass die MSC bei den Einladungen eigenständig sei. Der iranische Außenminister brauche ein Visum, um nach Deutschland einreisen zu können. Am Donnerstag hatte es Berichte gegeben, dass Araghchi an der Sicherheitskonferenz in München teilnehmen wolle.













