Iran hat laut Aktivisten mehr als 3400 Demonstranten getötet
Die Welt
Wie viele Menschen im Zuge der Proteste im Iran getötet wurden, lässt sich wegen der Abschottung des Landes durch die Regierung kaum sagen – Schätzungen gehen in die Tausende. In Deutschland gibt es Forderungen nach einem sofortigen Abschiebestopp in den Iran. Mehr im Liveticker.
Wie viele Menschen im Zuge der Proteste im Iran getötet wurden, lässt sich wegen der Abschottung des Landes durch die Regierung kaum sagen – Schätzungen gehen in die Tausende. In Deutschland gibt es Forderungen nach einem sofortigen Abschiebestopp in den Iran. Mehr im Liveticker. Das autoritäre Regime im Iran steht unter Druck. Seit dem 28. Dezember 2025 finden die größten Massenproteste der letzten Jahre gegen die Regierung statt. Ausgehend vom Großen Basar in Teheran, wo vor allem die Misswirtschaft und die anhaltende Inflation zu Demonstrationen geführt hatte, entwickelte sich ein landesweiter Protest. In den vergangenen Tagen spitzte sich die Situation zu. Trotz Internetsperren und eingeschränkter Berichterstattung werden immer mehr Todesopfer unter den Demonstranten bekannt. Alle Ereignisse rund um die Massenproteste im Iran im Liveticker: Beim gewaltsamen Vorgehen gegen die Proteste im Iran haben Sicherheitskräfte nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) bislang mindestens 3428 Demonstrantinnen und Demonstranten getötet. Die Zahl beruhe auf Angaben aus dem iranischen Gesundheits- und dem Bildungsministerium, erklärte die Gruppe mit Sitz in Norwegen. Mehr als 10.000 Menschen wurden laut IHR im Zuge der Massenproteste festgenommen. Diplomaten haben bei der libanesischen Hisbollah-Miliz einem Insider zufolge um einen garantierten Verzicht auf ein Eingreifen für den Fall eines Angriffs auf den Iran ersucht. Die vom Iran unterstützte Gruppe habe zwar keine pauschale Zusage gemacht, sagt eine mit den Überlegungen der Hisbollah vertraute Person aus dem Libanon. Die Hisbollah plane jedoch kein Eingreifen, sofern ein Angriff auf den Iran für dessen Führung nicht „existenziell“ sei. Die Gruppe sei vergangene Woche auf diplomatischem Wege kontaktiert worden.

Wegen Glatteisgefahr bleiben Schulen in NRW geschlossen – Bahnchefin verteidigt ihr Krisenmanagement
Aufgrund von Glätte bleiben alle Schulen in NRW am Montag geschlossen. Der teils ausgesetzte Fernverkehr der Bahn in Norddeutschland ist auf allen Hauptstrecken wieder angelaufen. Konzernchefin Evelyn Palla verteidigt die Zugausfälle: Sicherheit gehe vor. Mehr im Liveticker.












