Raubüberfall in Karlsruhe: Waren Serienräuber am Werk?
ZDF
Ein Ehepaar aus Karlsruhe wird Opfer eines Überfalls. Spuren zeigen: Mindestens einer der Täter war kurz darauf erneut auf Beutezug.
In der Nacht zum 19. Juni 2024 wurde ein Ehepaar in Karlsruhe‑Waldstadt überfallen. Spuren am Tatort weisen darauf hin, dass mindestens einer der Täter kurz darauf erneut zuschlug. Am späten Abend des 18. Juni 2024 verschafften sich unbekannte Männer Zutritt zum Haus eines Ehepaares in Karlsruhe-Waldstadt. Sie überraschten die Eheleute im Bett und zwangen sie, den Tresor zu öffnen. Auffällig: Die Täter sprachen ihre Opfer mit vollem Namen an. Hatten Sie einen Tipp bekommen? Sie erbeuteten neben Bargeld in verschiedenen Währungen auch zwei Handys sowie diverse Schmuckstücke. Während der Tat fiel den Eheleuten vor allem die Sprache der Räuber auf. Der osteuropäische Akzent schien nur vorgetäuscht zu sein. Immer wieder blitzten regionale Aussprachen und Formulierungen durch. Waren es Täter aus Baden-Württemberg? Nach der Tat filmten Überwachungskameras in der Nähe einen potenziellen Fluchtwagen mit überhöhter Geschwindigkeit. Es handelte sich um einen dunklen Pkw (A-Klasse von Mercedes oder ähnlich), Baujahr 2008 bis 2014, Kennzeichen KA (für Karlsruhe) sowie die Zahl 3 am Ende. Weitere Informationen zum Nummernschild sind auf den Aufnahmen nicht erkennbar. Es gibt Hinweise darauf, dass der Überfall mit einem weiteren Verbrechen zusammenhängen könnte: Drei Monate später, am 12. September 2024, fand ein Raubüberfall in Esslingen mit ähnlicher Vorgehensweise statt. Auch hier versuchten die Täter laut Aussagen, einen osteuropäischen Akzent zu imitieren, wobei ein Dialekt aus Baden-Württemberg durchstach. Auch das spricht für regionale Täter.













