
"Pallywood"-Propaganda von Hamas und Israel
n-tv
Der Hamas kann man nicht trauen, das belegt der angebliche Angriff auf ein Krankenhaus im Gazastreifen. Auch andere Angaben sind erfunden, Videos von Toten regelmäßig gestellt. Pro-israelische Stimmen sprechen von "Pallywood" - und verbreiten darunter manchmal selbst Fake News.
Saleh Aljafarawi hat eine Botschaft. Auf Instagram, Tiktok und Youtube lässt der Palästinenser die Welt den Tränen nahe wissen, was täglich im Gazastreifen passiert: "Wir sterben", schreit er aufgelöst in einem Video vom 17. Oktober. "Das ist kein Massaker, sondern ein Genozid."
Die Accounts von Aljafarawi lassen keinen Zweifel daran, wer im Krieg zwischen Israel und den Palästinensern der Böse ist: Der 25-Jährige zeigt mit Blut beschmierte Kinder. Leblose Kinder, weinende Kinder. Und Explosionen. Schutt, Asche, Staub. Das Ergebnis israelischer Raketenangriffe. Beinahe täglich fleht der junge Palästinenser die Welt mit seiner Reichweite von Zehntausenden Followern an: Bitte macht, dass Israel aufhört, die Menschen im Gazastreifen zu töten.
Doch es gibt noch einen anderen Saleh Aljafarawi. Einen, der nicht weint, nicht böse und auch nicht wütend ist, aber ebenfalls kindlich. Wie ein kleines Kind freut sich Aljafarawi nämlich, wenn Raketen der Hamas auf Israel fliegen. Dann ist sein Grinsen in seinen Videos so breit, dass es von einem Ohr zum anderen reicht.
