
Iran droht USA bei Angriff mit "entschiedener" Reaktion
n-tv
US-Präsident Trump droht dem Iran mehrfach mit einem Militäreinsatz. Streitpunkt ist vor allem das Atomprogramm des Landes. Trump setzt dem Iran eine Frist für ein Abkommen. Im Gegenzug reagiert Teheran mit Drohungen gegen die USA.
US-Präsident Trump droht dem Iran mehrfach mit einem Militäreinsatz. Streitpunkt ist vor allem das Atomprogramm des Landes. Trump setzt dem Iran eine Frist für ein Abkommen. Im Gegenzug reagiert Teheran mit Drohungen gegen die USA.
Angesichts einer möglichen militärischen Eskalation im Konflikt zwischen Washington und Teheran hat der Iran für den Fall eines Angriffs mit "entschlossenen und angemessenen" Gegenmaßnahmen gedroht. Dabei würden "alle Stützpunkte, Einrichtungen und Vermögenswerte der feindlichen Streitkräfte in der Region (...) legitime Ziele darstellen", heißt es in einem Brief des iranischen UN-Botschafters an Generalsekretär António Guterres. Das US-Militär unterhält im Nahen Osten eine Reihe Stützpunkte mit insgesamt Zehntausenden Soldaten.
Zugleich betonte Irans diplomatische Vertretung, dass das Land "weder Spannungen noch Krieg anstrebt und keinen Krieg beginnen wird". In dem Schreiben beteuerte der Iran seine Bereitschaft, weiter an einer diplomatischen Einigung zu arbeiten. Im Konflikt um das iranische Atomprogramm sei es möglich, "eine dauerhafte und ausgewogene Lösung zu erreichen".
Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump eine Frist für ein Abkommen mit dem Iran genannt und 10 bis 15 Tage als ausreichend bewertet. Das sei "so ziemlich das Maximum". Zugleich drohte er: "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich." Kurz zuvor hatte Trump bereits gewarnt, die Welt werde "wahrscheinlich in den nächsten zehn Tagen herausfinden", in welche Richtung es mit dem Iran gehen werde.
Der Eröffnungsangriff, der im Falle einer Genehmigung innerhalb von Tagen erfolgen könnte, würde auf einige wenige Militär- oder Regierungseinrichtungen abzielen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Sollte sich der Iran weiterhin weigern, Trumps Anweisung zur Beendigung seiner Urananreicherung nachzukommen, würden die USA mit einer breit angelegten Kampagne gegen Einrichtungen des Regimes reagieren - möglicherweise mit dem Ziel, das Regime in Teheran zu stürzen.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












