
Notaufnahmen zu Silvester verstärkt: Auch mehr Chirurgen
n-tv
Potsdam (dpa/bb) - Das städtische Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam bereitet sich auf mehr Notfälle in der Silvesternacht vor. Wegen möglicher Verletzungen durch Feuerwerkskörper etwa an Augen und Händen stehen mehr Chirurgen bereit.
Verletzungen durch Feuerwerkskörper seien wirklich vermeidbar, sagte Michael Oppert, Chefarzt der Notfallversorgung am Ernst von Bergmann-Klinikum, am Freitag. Er appellierte an die Bevölkerung, Kliniken zu entlasten, die eigene Gesundheit zu schützen und daher auf ein privates Feuerwerk zu verzichten.
In der Silvernacht werden die Schichten in den Notaufnahmen des Krankenhauses verstärkt, wie das Klinikum auf Anfrage mitteilte. Zudem seien erfahrene Ärzte der Augenklinik und der Plastischen und der Handchirurgie im Einsatz.
Im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern werden laut Klinikum häufig Hand- und Augenverletzungen sowie Verbrennungen im Gesicht behandelt. Zudem komme es etwa nach zu hohem Alkoholkonsum zu Kopfverletzungen aufgrund von Stürzen oder zu Verletzungen nach Prügeleien.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












