
Neuen Freund der Ex in Falle gelockt und getötet – Polizist von Verletzungen "erschüttert"
RTL
Weil Falco K. (22) nicht damit klarkommt, dass seine Ex-Freundin einen Neuen hat, schmiedet er einen teuflischen Plan.
Weil Falco K. (22) angeblich nicht damit klarkam, dass seine Ex-Freundin einen Neuen hatte, soll er einen teuflischen Plan geschmiedet haben: Gemeinsam mit zwei anderen Männern und einer Frau lockte er den neuen Freund (17) offenbar im Januar 2021 in einen Park in Berlin-Neukölln. Um ihm "eine Abreibung zu verpassen", wie es in der Anklage heißt. Ein Schlag trifft den 17-Jährigen mit voller Wucht am Auge, er stirbt acht Tage nach dem Angriff im Krankenhaus. Beim Prozessbeginn am Berliner Landgericht am Mittwoch erklärte ein Polizist, das Verletzungsbild des 17-Jährigen habe ihn "erschüttert". Jason F. (25) und Leo F. (24) sind wegen Mordes angeklagt. Aileen T. (22) und Falco K. werden Körperverletzung mit Todesfolge und die Beteiligung an einer Schlägerei vorgeworfen: Sie sollen den 17-Jährigen in den Volkspark Hasenheide gelockt haben. Die Tat geschah nach Auffassung der Ermittler aus Eifersucht. Im Vorfeld gab es laut Anklage Streit zwischen Falco K. und dem späteren Opfer. Der 17-Jährige sei seit kurzem mit K.s früherer Freundin liiert gewesen. Die vier Angeklagten hätten verabredet, dem Jugendlichen "eine Abreibung zu verpassen und ihn bezüglich seines provokanten Verhaltens" gegenüber Falco K. zu bestrafen. Falco K. und Aileen T. lockten den 17-Jährigen demnach unter dem Vorwand, ein klärendes Gespräch führen zu wollen, in eine Falle. Jason F. (25) und Leo F. (24) stürzten sich im Park auf den Jugendlichen und schlugen ihn massiv – auch mit einer Glasflasche. Der 17-Jährige erlitt eine Schädelfraktur, durch die Hirnblutungen ausgelöst wurden. Am 31. Januar starb er an den Folgen der schweren Kopfverletzungen.
Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

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