
Nach Schüssen in Rendsburg - Prozessstart gegen drei Männer
n-tv
Drei Männer stehen nach Schüssen auf zwei Menschen in einem Auto vor Gericht. Die Anklage spricht von versuchtem heimtückischen Mord - doch zunächst droht ein Prozessneustart.
Drei Männer stehen nach Schüssen auf zwei Menschen in einem Auto vor Gericht. Die Anklage spricht von versuchtem heimtückischen Mord - doch zunächst droht ein Prozessneustart.
Kiel/Rendsburg (dpa/lno) - Wegen Schüssen auf zwei Männer im Mai 2025 in Rendsburg hat vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts Kiel der Prozess gegen drei Verdächtige begonnen. Die Anklage wirft dem 21-Jährigen und den beiden 22-jährigen Männern versuchten heimtückischen Mord und Anstiftung zum Totschlag vor, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zuvor hatte der NDR berichtet.
Zwei der Angeklagten sollen auf Bitte des Dritten einen Wagen in Rendsburg ausgebremst und mindestens sechs Schüsse auf die Windschutzscheibe abgefeuert haben. Der Schütze soll bei der Tat noch 20 Jahre alt gewesen sein. Dabei verlor ein Insasse des Autos das linke Augenlicht, sein mitfahrender Bruder erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
Zuvor soll einer der Angeklagten mit einem der späteren Opfer aneinandergeraten sein. Dabei habe das Opfer mit einem Teleskopschlagstock die Heckscheibe des Autos des Angeklagten zerstört, erklärte die Sprecherin. Die Staatsanwaltschaft gehe daher davon aus, dass sich der Angeklagte durch diese Tat gedemütigt gefühlt habe und auf Rache aus gewesen sei.
Daraufhin soll er die beiden anderen Angeklagten um Hilfe gebeten, ein weiteres Treffen erbeten und sie so zur Tat angestiftet haben. Zu diesem fuhren jedoch nur die beiden Mitangeklagten – mit einer Pistole und ihrem Auto. Auch der Fahrer, der nicht geschossen hatte, soll nach Ansicht der Anklage als Mittäter gehandelt haben.

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