
Merkel will es nach dem Ende ihrer Amtszeit ruhig angehen lassen
RTL
Ende September ist für Angela Merkel als Bundeskanzlerin erstmal Schluss. 16 Jahre Kanzlerschaft und was nun?
Ende September ist für Angela Merkel als Bundeskanzlerin erstmal Schluss. Seit 2005 macht sie den Job und tritt bei der Bundestagswahl am 26. September nicht noch einmal an. Nach 16 Jahren Dauerstress im Job möchte sich Merkel nach ihrer Amtszeit erst einmal eine ordentliche Pause gönnen. Nicht gleich die nächste Einladung annehmen, eigenen Interessen nachgehen, Lesen oder einfach nur Schlafen – eine richtige Pause hätte sich die Kanzlerin in jedem Fall verdient. Frau Merkel will es langsam angehen lassen zum Ende ihrer Amtszeit. Sie werde "nicht gleich die nächste Einladung annehmen, weil ich Angst habe, ich habe nichts zu tun und keiner will mich mehr", sagte die Kanzlerin in Washington. Dort wurde ihr die Ehrendoktorwürde an der Johns-Hopkins-Universität verliehen. Die Begründung: Merkel sei nicht nur Führung für Deutschland, "sondern war auch ein Leuchtfeuer für die Welt in Krisenzeiten". Und von diesen Krisenzeiten möchte sich Merkel nach ihrer Amtszeit erstmal erholen. Auf die Frage, was sie am Tag nach ihrer Amtsübergabe machen würde, antwortete die CDU-Politikerin: Sie wolle eine Pause einlegen und nachdenken, "was mich so eigentlich interessiert". In den vergangenen 16 Jahren habe sie dafür nur wenig Zeit gehabt. "Und dann werde ich vielleicht versuchen, was zu lesen, dann werden mir die Augen zufallen, weil ich müde bin, dann werde ich ein bisschen schlafen, und dann schauen wir mal." Merkel machte auch klar, dass sie es nicht vermissen werde, ständig Entscheidungen treffen zu müssen. Zwar würden ihr wahrscheinlich aus Gewohnheit viele Gedanken kommen, was sie jetzt so alles machen müsste. Aber "dann wird mir ganz schnell einfallen, dass das jetzt ein anderer macht. Und ich glaube, das wird mir sehr gut gefallen."
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