
Mann gefährdet Zugverkehr und attackiert Polizei
n-tv
Bad Staffelstein (dpa/lby) - Ein 31-Jähriger hat im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels einen Zug zum Bremsen gezwungen, eine Scheibe eingeschlagen und sich der Festnahme widersetzt. Der Zwischenfall passierte laut Polizei am Bahnhof Bad Staffelstein, wo der Mann demnach zunächst an einer Bahnsteigkante saß und seine Beine in den Gleisbereich hängen ließ. Als ein Regionalexpress am späten Dienstagabend einfuhr, habe der Lokführer eine Schnellbremsung einleiten müssen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Mann stand den Ermittlungen nach zwar rechtzeitig auf, schlug aber dann auf den Zug ein und zerstörte eine Scheibe. Der Schaden beträgt etwa 2000 Euro.
Die Polizei verfolgte den aggressiven Mann, der zunächst flüchtete, und nahm ihn fest. Dabei leistete er Widerstand und weigerte sich, einen Atemalkoholtest zu machen. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












