
Lohnlücke zwischen Männern und Frauen wächst weiter
RTL
Die Gleichstellungstrategie der Bundesregierung sollte die Einkommensschere schließen. Doch die Lücke ist nicht geschrumpft, sondern weiter angewachsen.
Dass Männern und Frauen unterschiedlich bezahlt werden, ist bekannt. Die Gleichstellungstrategie der Bundesregierung sollte das ändern. Doch die Einkommenslücke ist nicht geschrumpft, sondern weiter angewachsen. Die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern geht in Deutschland immer weiter auseinander. Männer würden im Schnitt monatlich 1.192 Euro mehr Bruttogehalt beziehen als Frauen, wie aus einer Antwort des Statistischen Bundesamts auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, aus dem das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Damit sei die Differenz vier Euro größer als vor vier Jahren. Die Unterschiede in den Gehältern zeigen sich besonders bei den Top-Verdienern: Unter den rund 3,9 Millionen Menschen in Deutschland, die im Monat mindestens 5.100 Euro brutto verdienen, seien rund 3,12 Millionen Männer und nur 802.000 Frauen. Das entspreche einem Männeranteil von 79,5 Prozent. Unter den Spitzenverdienern, die 12.100 Euro brutto oder mehr im Monat beziehen, liege der Männerteil bei 87,3 Prozent.
Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.










