
Lieferung von Biontech-Impfstoff verspätet sich
RTL
Der Hersteller Biontech liefert in den nächsten Wochen weniger Impfstoff als zugesagt. Das betrifft vor allem die Arztpraxen.
Der Hersteller Biontech liefert in den nächsten Wochen weniger Impfstoff als zugesagt. Das Bundesgesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, das Unternehmen habe die Liefermenge für die kommenden zwei Wochen reduziert. Die ausgefallenen Dosen würden allerdings Ende Juni zusätzlich geliefert und damit ausgeglichen. "Die Lieferzusage für das laufende Quartal wird eingehalten", betonte das Ministerium. Konkret heißt das: Zwei Wochen wird weniger geliefert, in den zwei Wochen danach entsprechend mehr. +++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++ Auf die zugesagte Liefermenge für die Länder hätten die Anpassungen keine Auswirkung, sie erhielten die angekündigten Mengen für die Impfzentren, so das Ministerium. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Hausarztpraxen zwei Wochen lang weniger Impfstoff erhalten. Auch in den Praxen seien die Termine für die Zweitimpfungen aber gesichert. Dadurch werden in diesem Zeitraum sehr wahrscheinlich weniger Erstimpfungen in den Arztpraxen stattfinden können. Wie viele Termine zur Erstimpfungen deshalb ausfallen oder verschoben werden, sagte das Ministerium nicht. Aber: "Wie in den Impfzentren werden in den kommenden Wochen mehr Zweit- als Erstimpfungen in den Arztpraxen zu erwarten sein."
Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.










