
Lavie Tidhars Thriller „Adama“ – Fremd an der Küste eines fernen Meeres
Frankfurter Rundschau
Lavie Tidhar verwebt Holocaust-Überlebende und Kibbuz-Leben zu einem Panorama von Gewalt, Verlust und Identitätssuche in Israel.
Der israelische, seit 2013 in London lebende Schriftsteller Lavie Tidhar greift weit aus in seiner Familiengeschichte-plus-Thriller „Adama“. Erst etwa zur Hälfte des Buches wird der Titel erklärt, Shosh erinnert sich an den Hebräischunterricht: „,Es gibt kein A-d-a-ma-a ohne d-a-m’, hatte ihr erster Lehrer stolz erklärt. ,Dam’ war Hebräisch und bedeutete Blut. Shosh hatte Blut satt.“ Doch der Lehrer hatte recht: kein Staat Israel ohne Blutvergießen, das wird in diesem Roman klar.
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