
Fossilienfund im Tschad könnte Menschheitsgeschichte umschreiben
Frankfurter Rundschau
Ging unser ältester Vorfahr auf zwei oder vier Beinen? Neue Analysen liefern eine Antwort – die nicht alle Forscher akzeptieren wollen.
Vor mehr als zwei Jahrzehnten entdeckten Wissenschaftler bei Ausgrabungen in Zentralafrika die 7 Millionen Jahre alten Überreste eines möglicherweise frühesten bekannten Vorfahren des Menschen. Nur wenige Fossilien fanden sie in der Wüste im Norden des Tschad: einen Schädel, einen Beinknochen und einige Armknochen. Seit dieser Entdeckung versuchen Wissenschaftler, diese Puzzleteile zusammenzusetzen, um eine Frage zu beantworten, die den Kern dessen trifft, was es bedeutet, Mensch zu sein. Bewegte sich dieser alte Affenmensch, der den Namen Sahelanthropus tchadensis erhielt, hauptsächlich auf zwei Beinen fort, wie moderne Menschen? Oder lief das Wesen vor allem auf allen Vieren, wie die meisten Tiere?













