
Löst Homeoffice Deutschlands Baby-Problem?
RTL
Gibt’s jetzt den neuen, unverzichtbaren Baby-Boom? Wenn wir mehr zu Hause im Homeoffice und nicht im Büro arbeiten, dann kommen auch mehr Kinder zur Welt. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie.
Gibt’s jetzt den neuen, unverzichtbaren Baby-Boom?Wenn wir mehr zu Hause im Homeoffice und nicht im Büro arbeiten, dann kommen auch mehr Kinder zur Welt. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Das klingt erst einmal simpel – hätte für unser Land aber unfassbar positive Effekte. Wer regelmäßig im Heimbüro arbeitet, zeugt mehr Nachwuchs – zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team von Wissenschaftlern. Nachzulesen ist das in der Studie „Arbeiten von zu Hause und Fruchtbarkeit“ des ifo-Instituts und Universität Stanford für 38 Länder, die Ende Januar 2026 veröffentlicht wurde. Paare, die mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice gearbeitet haben, haben im Schnitt 14 Prozent mehr Kinder bekommen oder geplant als Paare ohne Homeoffice. Wenn beide im Homeoffice gewesen sind, war der Effekt am größten. Genauer gerechnet heißt das: Etwa jede dritte Frau hätte über ihr Leben ein Kind mehr bekommen als vergleichbare Frauen ohne Homeoffice-Möglichkeiten. Lese-Tipp: Schwanger mit 46! Jetzt zeigt uns Jeanette Biedermann ihren Babybauch Ein möglicher Grund: eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Unsere Ergebnisse sprechen dafür, dass ein breiterer Zugang zu Homeoffice die Zahl der Kinder erhöht – vermutlich, weil dadurch der zeitliche und organisatorische Aufwand sinkt, der nötig ist, um Beruf und Familie zu vereinbaren“, sagt ifo-Forscher Mathias Dolls.

Für viele ist die Gastronomie ein harter Job. Für Pierre Beckerling wurde sie zur Bühne seines Lebens. Der Dortmunder Küchenchef hat geschafft, wovon einige nur träumen können: vom Schulabbrecher zum gefeierten Sternekoch. Und ausgerechnet eine Jugendsünde hat ihn auf diesen Weg gebracht. Ein modernes Küchenmärchen – und eine Geschichte über zweite Chancen.












