
Diese Entdeckung ist eine kleine Sensation – Bakterium im Mund kann Magenkrebs auslösen
RTL
Dass Helicobacter-Bakterien Magenkrebs begünstigen können, ist bereits bekannt. Chinesische Forscher haben nun ein zweites Bakterium im Mund identifiziert, welches Tumore schneller wachsen lässt. Eine Koloproktologin erklärt, wie sich Helicobacter nachweisen lässt und was man dagegen tun kann.
Der unbekannte Helfer des Tumors.Es ist der bekannteste Übeltäter bei der Entstehung von Magenkrebs: das stäbchenförmige Bakterium Helicobacter. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass es noch ein weiteres Bakterium gibt, das das Tumorwachstum im Magen beschleunigen kann. Diese Erkenntnis bietet aber auch eine große Chance. Dass das Bakterium Helicobacter Magenkrebs erheblich begünstigen kann, weiß die Forschung schon länger. Kürzlich haben chinesische Forscher allerdings ein zweites Bakterium identifiziert, das die Bildung von Magenkrebs weiter stark beeinflusst. Das Bakterium Streptococcus anginosus lebt normalerweise harmlos in unserer Mundschleimhaut – kann aber das Tumorwachstum im Magen beschleunigen. Dies könnte einen Durchbruch bei der Früherkennung von Magenkrebs bedeuten, denn wird das Bakterium vermehrt nachgewiesen, ist die Chance auf die Krankheit erhöht. Lese-Tipp: LED-Licht vernichtet bis zu 92 Prozent der Tumorzellen Helicobacter ist ein Bakterium, das bei etwa jedem zweiten Menschen im Magen nachgewiesen werden kann. Meist ist das kein Problem, doch siedelt es sich in der Magenschleimhaut an, kann das zu Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüren und Krebs führen. Die Übertragung des Bakteriums findet größtenteils schon in der Kindheit statt, beispielsweise wenn eine Mutter ihr Kind küsst. Nachgewiesen wird Helicobacter mit einem Stuhl-, Blut- oder Atemtest. Mit Antibiotika ist es gut behandelbar. Dr. Nicole Steenfatt ist Koloproktologin und Ernährungsmedizinerin. Die Koloproktologie untersucht den gesamten Darm auf Krankheiten. Sie rät dazu, sich bei Auffälligkeiten wie einer Magenschleimhautentzündung auf Helicobacter testen zu lassen. „Wenn man überlegt, dass fast jeder Zweite oder Dritte mit Helicobacter in der Kindheit infiziert worden ist und dass 20 bis 30 Prozent davon symptomatisch werden, dann sollte man auf jeden Fall daran denken, dass man vielleicht zu Hause mal einen Stuhltest macht.”

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