
Klitschko mahnt zur Zurückhaltung: "Russland ist Meister der Vernebelung"
RTL
Was ist dran am vermeintlichen Frieden in der Ukraine? So positiv der russische Truppenabzug scheint, so kritisch sieht ihn Klitschko
Was ist dran am vermeintlichen Frieden in der Ukraine? Kann man sich auf die Zusagen von Wladimir Putin verlassen? Die Stimmung in der deutschen Bundesregierung ist zumindest vorsichtig optimistisch. Aber wie sehen das die Ukrainer selbst? Im exklusiven RTL-Interview äußert der ehemalige Box-Weltmeister Wladimir Klitschko Bedenken an Putins Zusage.
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Die Kuh ist noch nicht vom Eis, aber es gibt Hoffnung, dass der Konflikt in der Ukraine doch noch friedlich gelöst werden kann. Das haben Bundeskanzler Olaf Scholz und Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau bekanntgegeben.
Doch viele trauen dem Braten nicht. Wieso sollte Putin doch klein bei geben?
"Es ist natürlich sehr gut, dass die Diplomatie im Einsatz ist und dass die Politiker miteinander reden. Von einer entspannten Lage zu sprechen, ist aber eher schwierig", sagt der ehemalige Box-Weltmeister Wladimir Klitschko, der bei RTL live aus Kiew zugeschaltet ist.
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Heißt im Klartext: Das Misstrauen gegenüber Putin ist sehr groß bei den Ukrainern.
Ebenso wie Kanzler Scholz zeigte sich Klitschko zufrieden, dass ein Teil der russischen Truppen an der Grenze zur Ukraine abgezogen wurde. Aber auch hier relativiert er seine Aussage. "Russland ist ein Meister der Vernebelung" und macht damit noch einmal deutlich, dass man Putin erst dann Glauben schenken könne, wenn er seinen Worten auch Taten folgen lässt.

Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.










