
Was für und gegen die neue Oberstufe spricht
n-tv
Weniger Klausuren, mehr Wahlfreiheit: Die geplanten Änderungen in Niedersachsens Oberstufe sorgen für Diskussionen.
Weniger Klausuren, mehr Wahlfreiheit: Die geplanten Änderungen in Niedersachsens Oberstufe sorgen für Diskussionen.
Hannover (dpa/lni) - Der Weg zum Abitur in Niedersachsen soll neu gestaltet werden. Doch macht die Reform der Oberstufe das Abitur besser – oder droht das Niveau zu sinken? Darüber scheiden sich die Geister. Ein Überblick über die Argumente für und gegen die geplanten Änderungen.
Kultusministerin Julia Willie Hamburg spricht von einem großen Wurf: "Wir machen das Abi moderner, individueller und motivierender, ohne das Niveau zu senken", verspricht die Grünen-Politikerin. "Wir schaffen also nichts ab, wir eröffnen neue Gestaltungsräume, statt an veralteten Strukturen festzuhalten."
Konkret heißt das: Die Stundentafeln der Schülerinnen und Schüler sollen individueller werden. So werden die Fächer für die Stufe 11 in drei Bereiche aufgeteilt, innerhalb derer die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten mehr Kombinationsmöglichkeiten bekommen als bisher. Damit sollen sie sich frühzeitig auf ihre Prüfungsfächer in Stufe 12 und 13 vorbereiten können.
Gleichzeitig sollen weniger Klausuren geschrieben werden als bisher und dafür sogenannte kombinierte Leistungsnachweise eingeführt werden. Das kann etwa ein Vortrag inklusive Rückfragen sein oder auch ein Podcast.













